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Einfhrung in ABAQUS 6.

7
Paul Weber 4. April 2008

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ABAQUS Dokumentation
Alle Handbcher liegen online und als PDF-Dokument vor: ABAQUS Analysis Users Manual,Vol. I - V Beschreibung von ABAQUS ABAQUS Keywords Manual, Vol. I, II komplette, alphabetische Liste der ABAQUS-Kommandos ABAQUS Theory Manual die theoretischen Grundlagen von ABAQUS ABAQUS Example Problems Manual Beispieldatenstze, liegen auch als Datei vor ABAQUS Verification Manual Verifikationsdaten zum Testen der diversen ABAQUS Features, liegen auch als Dateien vor ABAQUS User Subroutine Reference Manual Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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ABAQUS Dokumentation
ABAQUS Benchmarks Manual Benchmarkprobleme zur Performanceanalyse von ABAQUS, nur online ABAQUS/CAE Users Manual Beschreibung des interaktiven Pr- und Postprozessors ABAQUS Scripting Users Manual Einfhrung und Beschreibung in die ABAQUS Skriptsprache Python, nur online ABAQUS Scripting Reference Manual Phyton Kommandos, nur online

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Spezielle Unterlagen
Getting Started with ABAQUS Eine Einfhrung in ABAQUS mit Beispielen; einige Beispiele und Aspekte des Kurses sind hieraus und aus dem ABAQUS/Standard Examples Manual entnommen. Die folgenden Unterlagen enthalten die Folien des entsprechenden offiziellen Kurses, der von ABAQUS durchgefhrt wird: Introduction to ABAQUS/CAE Contact in ABAQUS/Standard Writing UMATs, VMATs and UELs Metal Inelasticity Wrmeleitung und Wrmespannungen mit ABAQUS Konvergente Lsungen

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Organisation des ABAQUS Users Manual


Volume I Introduction Kurzeinfhrung in ABAQUS, Syntax und Konventionen Spatial Modeling Modellierung von Knoten, Elementen und Flchen Execution Procedures Beschreibung des ABAQUS-Aufrufs und der verschiedenen Utilities mit den mglichen Optionen Output Beschreibung der verschiedenen Ausgabedateien, die von ABAQUS geschrieben werden knnen, Ausgabe der verschiedenen Ergebnisse und Kontrollinformationen, Liste aller Ausgabegren File Output Format Struktur der Ergebnisdateien, Utilities zum Zugriff auf die Ergebnisdatei

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Volume II Analysis Procedures, Solution and Control Problemlsungen mit ABAQUS Analysis Techniques Verschiedene Lsungtechniken, u.a. Restart, Substrukturtechnik, Bruchmechanik, Hydrostatik, Parameterstudien, Design Sensitivittsanalysen, etc. Volume III Materials: Introduction Allgemeine Beschreibung der ABAQUS-Stoffgesetze Elastic Mechanical Properties Elastische Stoffgesetze in ABAQUS Inelastic Mechanical Properties Inelastische Stoffgesetze in ABAQUS, Versagen und Zerstrung verschiedener Materialien Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Other Material Properties Andere Materialeigenschaften wie Wrmeleitung, Diffusion, akustische Eigenschaften, u.v.m. Volume IV Elements: Introduction Allgemeine Beschreibung der Elemente, Auswahlkriterien und Formulierungen Continuum Elements Beschreibung der 1D-Linkelemente, 2D-Elemente fr den ebenen Spannungs- und Dehnungszustand, 3D-Solidelemente, axialsymmetrische Kontinuumselemente und infinite Elemente Structural Elements Stab-, Balken-, Membran- und Schalenelemente Inertial, Rigid and Capacitance Elements Connector Elements Special-Purpose Elements u.a. hydrostatische Fluidelemente Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Volume V Prescribed Conditions Anfangs- und Randbedingungen, Lastflle, Amplituden etc Constraints Defining Contact Interactions Contact Property Models Contact Elements in ABAQUS/Standard Defining Cavity Radiation in ABAQUS/Standard

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FE-Literatur
Dies ist eine rein persnliche Auswahl: O.C. Zienkiewicz, R.L. Taylor The Finite Element Method, 3 Bnde K.J. Bathe Finite-Elemente-Methoden, Springer K. Knothe, H. Wessels Finite Elemente, Springer H.R. Schwarz Methode der Finiten Elemente, Teubner NAFEMS A Finite Element Primer Publikationen: A Finite Element Dynamics Primer Introduction to Nonlinear Finite Element Analysis

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Literatur und Informationen


http://www.rz.uni-karlsruhe.de/produkte/ Zugang u.a. zu den Seiten der CAE-Programme, die am RZ bereitgestellt werden. http://www.rz.uni-karlsruhe.de/produkte/abaqus.php ABAQUS-Seite

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Weitere Informationen
im WWW: http://www.nafems.org http://www.ansys.com http://www.mscsoftware.com http://www.simulia.com http://www.adina.com

verschiedene News-Groups:

sci.engr.mech sci.engr.civil sci.engr.analysis sci.mech.fluids sci.physics.computational.fluid-dynamics

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1. Beispiel: Eingespannte Platte


An allen 4 Seiten fest eingespannte quadratische Platte unter gleichmigem Druck. Wegen der Symmetrie wird nur ein Viertel der Platte modelliert.

Modelldaten E-Modul: Poisson-Zahl: Kantenlnge: Dicke: Druck:

2.1 1011 N/m2 0.3 1.8 m 0.01 m 103 N/m2

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*HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG, S9R5-ELEMENTE ** M O D E L L D A T E N *NODE 1 7,.9 *NGEN 1,7,1 *NSET,NSET=UNTEN,GENERATE 1,7,1 *NCOPY,CHANGE NUMBER=60,OLDSET=UNTEN,SHIFT,NEWSET=OBEN 0.0,0.9,0.0 Leerzeile *NFILL UNTEN,OBEN,6,10 *NSET,NSET=LINKS,GENERATE 1,61,10 *NSET,NSET=RECHTS,GENERATE 7,67,10 *ELEMENT,TYPE=S9R5 1,1,3,23,21,2,13,22,11,12

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*ELGEN 1,3,2,1,3,20,3 *ELSET,ELSET=PLATTE,GENERATE 1,9,1 *SHELL SECTION,MATERIAL=METALL,ELSET=PLATTE 0.01 *MATERIAL,NAME=METALL *ELASTIC,TYPE=ISO 2.1E11,0.3 *BOUNDARY OBEN,1,6 RECHTS,1,6 UNTEN,YSYMM LINKS,XSYMM ** B E L A S T U N G S G E S C H I C H T E *STEP *STATIC *DLOAD PLATTE,P,-1.E3 *NODE PRINT U *ENDSTEP

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fest

symmetrisch fest

symmetrisch

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Erzeugung der Modelldaten


Aufgabe Definition der Knoten Vernetzung Festlegung der Elemente und deren Eigenschaften Stoffgesetze Randbedingungen

Werkzeuge ABAQUS-Optionen (*NODE, *ELGEN, ...), mit Texteditor erstellen ABAQUS/CAE HyperMesh MSC.Patran

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HyperMesh und MSC.Patran ABAQUS/CAE

sind interaktive Pr- und Postprozessoren mit Schnittstellen zu verschiedenen FE-Programmen ist der ABAQUS Pr- und Postprozessor, mit dem ABAQUS Modelle erzeugt und die Ergebnisse grafisch dargestellt werden knnen.

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Belastungsgeschichte
Eingabe der Belastungsgeschichte in einzelnen Schritten (Steps) Eingabeblcke zwischen *STEP und *ENDSTEP Eingabe der Analyseart (Prozedur) fr jeden Schritt, z.B. *STATIC, *DYNAMIC Eingabe externer Lasten und vorgeschriebener Verschiebungen Aufteilung eines Schrittes in Inkremente (im nichtlinearen Fall) Auswahl der auszugebenden Gren; z.B. Drucken von Knotenvariablen *NODE PRINT oder Elementvariablen *ELEMENT PRINT

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Dateien in ABAQUS
id ist ein Identifier, der beim ABAQUS-Aufruf als Job-Parameter verwendet wird.

id.dat id.f id.fil

Druckausgabedatei User FORTRAN-Subroutine Ergebnisdatei (*EL FILE, *NODE FILE, *ENERGY FILE); wird bentigt fr Postprocessing mit HyperMesh und MSC.Patran und andere Postprozessoren; Auswertung mit selbstgeschriebenen Programmen Ergebnisdatei in ASCII-Format (*FILE FORMAT) ABAQUS Eingabedatei Message File; enthlt detailierte Informationen ber den Ablauf der Prozeduren Output Database File

id.fin id.inp id.msg id.odb

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id.mdl id.stt id.prt id.res id.sta id.log id.com id.023 id.sdb

Model File State File Part File Restart File Status File; Information ber die Inkremente Log-File Python-Skript, das die Durchfhrung des ABAQUS-Laufs steuert Kommunikationsfile (meist temporr) Sparse Solver Database (meist temporr) werden fr Restarts bentigt

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Datenflu
id.inp

oldid.res oldid.mdl oldid.stt oldid.prt

*RESTART,READ

Input File Prozessor

*INCLUDE INPUT-Optionen

Eingabedateien

*EL FILE *NODE FILE *OUTPUT

id.odb

Standard Analysis

*ENERGY FILE

id.fil

*RESTART,WRITE

id.res

Die Dateien id.dat, id.sta, id.log, id.msg, id.com, id.mdl, id.stt, id.prt werden ohne besondere Anforderung immer erzeugt.

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Jobstruktur
id.inp

id.inp

pre.x

pre.x

id.023

id.023

id.f

standard.x

Compile-Load

id.x

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Struktur der Eingabedatei


Variable Namen und Beispiele sind in dem folgenden Muster kursiv angegeben. Die farbig markierten Namen stellen Bezge zueinander dar. *HEADING EINGESPANNTE QUADRATISCHE PLATTE UNTER DRUCKBELASTUNG S9R5-ELEMENTE ** *RESTART, ... Headerzeile zur Kommentierung des Modells Kommentarzeile Schreiben und/oder Lesen einer Restartdatei Eingabe der Knoten

*NODE,NSET=SEITE 1 7,.9 ... *ELEMENT,TYPE=S9R5,ELSET=PLATTE 1,1,3,23,21,2,13,22,11,12 ... Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

Eingabe der Elemente

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*SHELL SECTION,MATERIAL=STAHL, ELSET=PLATTE 0.01 *MATERIAL,NAME=STAHL *ELASTIC,TYPE=ISO 2.1E11,0.3 *BOUNDARY ... *STEP *STATIC ... *CLOAD ...

Elementeigenschaften, Zuordnung eines Materials Materialspezifikation

feste Randbedingungen

1. Lastfall statische Prozedur

konzentrierte Kraft auf einzelne Knoten

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*NODE PRINT,NSET=SEITE U

Drucken der Verschiebungen der Knoten des Sets mit Namen SEITE Ende des 1. Lastfalls 2. Lastfall dynamische Prozedur vorgeschriebene Verschiebungen

*ENDSTEP *STEP,NLGEOM *DYNAMIC *BOUNDARY ... *DLOAD PLATTE,P,-1.E3 *ENDSTEP

Druck auf die Schalenelemente im Set PLATTE Ende des 2. Lastfalls

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Allgemeine Eingabeoptionen
*HEADING beliebige Anzahl von Zeilen Die 1. Zeile wird in den Kopf auf jeder Seite des Outputs gedruckt.

** Text bis zur Spalte 80. Leitet eine Kommentarzeile ein

*INCLUDE,INPUT=Datei-Name An der Stelle, wo die INCLUDE-Option im Eingabedeck steht, wird der Inhalt der Datei eingefgt.

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Struktur der ABAQUS Ausgabedatei


Die Ausgabe von ABAQUS-Pre wird durch die *PREPRINT Option gesteuert: *PREPRINT[,ECHO={YES,NO}][,MODEL={YES,NO}][, HISTORY={YES,NO}][,CONTACT={YES,NO}] Fr jeden Parameter, der auf YES gesetzt ist, wird die entsprechende Information ausgedruckt. ABAQUS-PRE ABAQUS Input Echo

ECHO=YES

Bearbeitete Eingabekommandos (Options being processed), hier stehen ggf. Eingabefehlermeldungen Elementdefinition Nummer, Typ, Eigenschaftsnummer, Knotennummer Beschreibung der Sektionen, hier werden die Elementeigenschaften beschrieben Materialbeschreibung Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Knotengruppen (NODESET) Knotennummer, Koordinaten, Symmetrien, Randbedingungen Elementgruppen MODEL=YES Status der Kontaktpaare CONTACT=YES

Beschreibung der Steps Steuerparameter, Ausgabebeschreibung fr Element- und Knotenresultate, Plotbeschreibung, Lasten, Randbedingungen Angaben ber die Problemgre HISTORY=YES

Diese Ausgabeinformationen sind wichtig bei der Modellentwicklung. Ist das Modell fehlerfrei, knnen alle Parameter auf NO gesetzt werden, um die Gre der Datei id.dat mglichst klein zu halten.

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ABAQUS-Standard Die Ausgabe von ABAQUS-Standard wird im wesentlichen durch die Ergebnisausgabeanforderungen bestimmt. Pro Step werden ausgegeben Informationen ber den Speicherbedarf des Steps und Gre der temporren Dateien Protokoll der Prozedur Tabelle mit den Elementresultaten Tabelle mit den Knotenresultaten Zusammenfassung

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Konventionen

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Freiheitsgrade
Je nach Elementwahl werden an den Knoten Freiheitsgrade aktiv. Sie werden in ABAQUS durch Nummern angesprochen.

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Verschiebung in x-Richtung Verschiebung in y-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die x-Achse Rotation um die y-Achse Rotation um die z-Achse Verwlbungsamplitude bei Balken mit offenem Querschnitt Druck bei Sickerstrmung (Pore Pressure) Elektrisches Potential Winkel im Bogenma

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11 12 13

Temperatur 2. Temperatur (bei Schalen und Balken) 3. Temperatur (bei Schalen und Balken) ...

Bei axialsymmetrischen Elementen haben einige Freiheitsgrade eine andere Bedeutung: 1 2 5 6 Verschiebung in r-Richtung Verschiebung in z-Richtung Rotation um die z-Ache bei Elementen mit Twist Rotation in rz-Ebene

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Koordinatensysteme
Standard: lokale Systeme zur Eingabeerleichterung von Knotenkoordinaten: *NODE, *NGEN, *SYSTEM zur Ausgabe von Knotenvariablen (Verschiebungen, Geschwindigkeiten,...), konzentrierten Krften und Randbedingungen: *TRANSFORM zur Spezifikation von Materialkoordinatensystemen und lokalen Elementsystemen: *ORIENTATION globales kartesisches System

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SYSTEM
Spezifikation eines lokalen Koordinatensystems, in dem Knoten definiert werden (*NODE,*NGEN).
*SYSTEM XA,YA,ZA,XB,YB,ZB XC,YC,ZC

Bemerkungen Die Datenzeilen geben die Koordinaten der Punkte a,b,c im globalen System an. Falls nur Koordinaten fr a angegeben werden, liegt eine reine Translation vor. Falls die Z-Achse parallel zur Z-Achse ist, mssen nur a und b angegeben. Die 2. Datzenzeile kann wegfallen. Wird keine Datenkarte angegeben, wird in das globale System umgeschaltet.

Z'

Z a b X' Y X

Y' c

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TRANSFORM
Das TRANSFORM-Kommando ordnet Knoten ein mitgehendes Koordinatensystem zu, das gegenber dem globalen System gedreht ist. Koordinaten werden auf das lokale System bezogen bei der Eingabe von konzentrierten Krften und Momenten bei der Eingabe von Verschiebungs- und Rotationsrandbedingungen bei der Ausgabe von vektorwertigen Knotenvariablen (Verschiebungen, Geschwindigkeiten, ...); Steuerung in *NODE PRINT und *NODE FILE *TRANSFORM,NSET=Set-Name[,TYPE={R|C|S}] XA,YA,ZA,XB,YB,ZB Bemerkungen Der TYPE-Parameter gibt an, ob es sich um ein kartesisches (R, Default), zylindrisches (C) oder sphrisches System (S) handelt. Die Datenzeile gibt die Koordinaten zweier Punkte a und b im globalen System an, deren Bedeutung vom TYPE-Parameter abhngt.

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Type=R

z' z

y' y

Type=C x'=radial y'=tangential

a x' z x' z' a y' y b

Type=S x'=radial y'=Umfangsrichtung z'=meridian

x b x

z' y' a x' y

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ORIENTATION
Mit der *ORIENTATION Option wird ein Koordinatensystem definiert, das ber einen Namen in der *SOLID SECTION oder *SHELL SECTION zur Festlegung eines lokalen Systems referiert werden kann. Dieses System kann als Materialkoordinatensystem und als Ausgabesystem fr Spannungen, Krfte, Dehnungen etc. benutzt werden. ohne Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalen und Balken: globales System lokales System

mit Angabe einer Orientierung Kontinuumselemente: Schalenelemente: mitgehendes lokales System mitgehendes lokales System; Normale mu eine der lokalen Achsen sein

*ORIENTATION,NAME=Systemname[, DEFINITION=Systemdefinition][,SYSTEM=Systemtyp]

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ein Systemname mu zur eindeutigen Identifikation angegeben werden der DEFINITION-Parameter gibt an, wie das System festgelegt wird: DEFINITION=COORDINATES Die lokale x- und y-Achse werden durch die Koordinaten von zwei Punkten a und b festgelegt. Das ist die Standardvorbesetzung. DEFINITION=NODES Die lokale x- und y-Achse werden durch die Knotennummern zweier Punkte a und b festgelegt. DEFINITION=OFFSET TO NODES Die lokale x- und y-Achse wird durch lokale Knotennummern des Elementes festgelegt. Die lokale Knotennummer 1 ist der Ursprung.

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Der SYSTEM-Parameter gibt an, um welche Art von Koordinatensystem es sich handelt (s. *TRANSFORM): SYSTEM=RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesisches System. a liegt auf der lokalen x-Achse, b in der Ebene, die von der x- und y-Achse aufgespannt wird. SYSTEM=CYLINDRICAL Es handelt sich um ein zylindrisches System. a und b legen die Zylinderachse fest. SYSTEM=SPHERICAL Es handelt sich um ein sphrisches System. a ist der Mittelpunkt und b legt zusammen mit a die Polarachse fest. SYSTEM=Z RECTANGULAR Es handelt sich um ein kartesische System. a liegt auf der lokalen z-Achse, b in der Ebene, die von der z- und x-Achse aufgespannt wird.

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Datenkarten: 1. Datenkarte: XA,YA,ZA,XB,YB,ZB[,XC,YC,ZC] wenn DEFINITION=COORDIATES gesetzt ist, sonst NA,NB die Knotennummern der Punkte a und b 2. Datenkarte: I, ist die lokale Richtung, um die noch eine Drehung um den Winkel durchgefhrt werden kann. Bei Schalen und Membranen bedeutet auerdem die lokale Richtung, die aussagt, da die Projektion der beiden anderen lokalen Achsen auf die Schalenebene die Materialachsen bilden sollen.

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Beispiel:

Der Teil einer Zylinderschale bestehe aus einem Material, dessen Materialachsen um 45o gegenber dem lokalen Elementsystem gedreht ist.
x

2 3 1 y

Die entsprechende Option lautet dann: *ORIENTATION,SYSTEM=CYLINDRICAL 0,0,0,0,0,1 1,45 In diesem mitgefhrten System werden die vektoriellen und tensoriellen Gren wie Spannungen, Dehnungen etc. ausgegeben.

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Dehnungsmae
Zu einem gegebenen Verschiebungszustand lassen sich, je nach geometrischer und physikalischer Eigenschaft des Modells, geeignete Dehnungsmae definieren. Ein Bereich x der unverformten Struktur, geht unter einer Belastung ber in x. Eine Flche A geht ber in eine verzerrte Flche A. Das Verhltnis heit Dehnungsquotient. Aus der in ABAQUS berechneten inkrementellen Verschiebung x(t) als Funktion einer fiktiven Zeit, ergibt sich = ln das logarithmische oder wahre Dehnungsma (Standard) Die dazu komplementre wahre Spannung ist = F/A Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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x/x =

Bei kleinen Verschiebungen und Dehnungen folgt durch Reihenentwicklung des Logarithmus: =-1 das nominale Dehnungsma (Biot) Die dazu komplementre nominale Spannung ist = F/A Bei groen Verschiebungen und kleinen Dehnungen ist folgende Definition standard (Greensches Dehungsma): = 1/2 (2 - 1) Alle drei Mae knnen in ABAQUS ausgegeben werden.

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Rotationen
Rotationen werden durch einen Rotationsvektor P = (PX,PY,PZ), der die Drehachse festlegt, und einen Drehwinkel beschrieben. Der Zusammenhang zwischen den beiden wird durch die Komponenten X, Y, Z gegeben. Die Winkel werden im Bogenma angegeben. Px = x Py = y Pz = z 2 2 2 = x + y + z
z P y

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Knotengenerierung

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NODE
Knotendefinition durch Eingabe der Koordinaten
*NODE [,NSET=Set-Name][,SYSTEM={R|C|S}][, INPUT=Datei-Name] N,X,Y,Z

Bemerkungen die Knotennummern mssen nicht lckenlos aufeinander folgen bei identischen Knotennummern wird die letzte Definition verwendet die Knotennummer kann maximal 9-stellig sein die Koordinaten werden entsprechend der SYSTEM-Option interpretiert: bei R als kartesische, bei C als zylindrische, bei S als sphrische Koordinaten; interne Umrechnung auf kartesische Koordinaten die Koordinaten knnen auch von einer Datei (INPUT) eingelesen werden die Knotenkoordinaten beziehen sich standardmig auf das globale System

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NCOPY
Knotendefinition durch Kopieren von existierenden Knoten
*NCOPY,CHANGE NUMBER=n,OLD SET=Set-Name, {POLE|REFLECT={LINE|MIRROR|POINT}|SHIFT}[,MULTIPLE=m][, NEW SET=Set-Name]

Bemerkungen CHANGE NUMBER gibt das Inkrement an, das auf die Knotennummer von OLD SET addiert wird und entsprechend die Knotennummern der Knoten in NEW SET erzeugt. Die POLE-Option gibt an, da der OLD SET polar an einem Knoten gespiegelt werden soll. Die REFLECT-Option gibt an, da der OLD SET gespiegelt werden soll und zwar
- an einer Ebene (REFLECT=MIRROR) - an einer LINIE (REFLECT=LINE) oder - an einem PUNKT (REFLECT=POINT).

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Die SHIFT-Option gibt an, da der OLDSET verschoben und/oder gedreht werden soll; im Zusammenhang damit bedeutet die MULTIPLE-Option die Anzahl der Rotationen. Abhngig von den Optionen mssen 1-2 Datenzeilen angegeben werden. POLE Datenzeile: KN,XN,YN,ZN Es mssen die Koordinaten des Pols oder die Knotennummer eines schon existierenden Polarknoten eingegeben werden
KN OLDSET NEWSET

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REFLECT=MIRROR Datenzeilen: XA,YA,ZA,XB,YB,ZB XC,YC,ZC Die Datenzeilen enthalten die Koordinaten von 3 Punkten a,b,c, die die Spiegelebene festlegen.

c NEWSET a b OLDSET

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REFLECT=LINE Datenzeile: XA,YA,ZA,XB,YB,ZB Die Datenzeile enthlt die Koordinaten der Punkte a und b, die die Linie definieren.
a

NEWSET

OLDSET

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REFLECT=POINT Datenzeile: XA,YA,ZA

Die Datenzeile enthlt die Koordinaten des Punktes a, an dem gespiegelt wird.

OLDSET

NEWSET

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SHIFT Datenzeilen: TX,TY,TZ XA,YA,ZA,XB,YB,ZB,THETA Die Datenzeilen enthalten die Komponenten des Translationsvektors, die Koordinaten der Punkte a und b, die die Rotationsachse festlegen und den Rotationswinkel. Die 2. Datenzeile mu ggf. als Leerzeile eingegeben werden. MULTIPLE gibt an, wie oft ggf. eine Rotation erfolgen soll (Def.: 1)
b

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NGEN
Knotendefinition durch inkrementelle Generierung entlang einer (geraden,kreisfrmigen oder parabelfrmigen) Linie
*NGEN[,LINE={P|C}][,NSET=Set-Name][,SYSTEM={RC|C|S}] N1,N2,I,N3,X3,Y3,Z3,NV1,NV2,NV3

Bemerkungen I ist das Inkrement der Knotennumerierung (Default: 1). Fehlt die LINE-Option, werden die Knoten entlang einer Geraden erzeugt. Wird die LINE-Option gesetzt, mu der Mittelpunkt des Kreises bzw. der Scheitel der Parabel entweder durch einen schon definierten Knoten mit der Knotennummer N3 oder durch Koordinaten (X3,Y3,Z3) spezifiziert werden. Falls LINE=C gesetzt wird, werden die Knoten auf dem krzesten Bogen zwischen den Knoten N1und N2erzeugt. Soll der Bogen einen Winkel umschlieen, der grer als 180 Grad ist, mu mit (NV1,NV2,NV3) ein Normalenvektor auf der Kreisebene definiert werden. SYSTEM dient zur Definition der Koordinaten (X3,Y3,Z3) wie bei *NODE Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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N1 l
l l l l

N1

N2 N3

N1

N2 (NV1,NV2,NV3) N3 N1 N2

N2

N3 LINE=P LINE=C

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NFILL
Knotendefinition durch Auffllen eines Bereichs, der von zwei Knotenstzen begrenzt ist.
*NFILL[,BIAS=r[,TWOSTEP]][,NSET=Set-Name][,SINGULAR] NSET1,NSET2,NINTER,NINC

Bemerkungen Die BIAS-Option gibt das konstante Abstandsverhltnis zweier benachbarter Knoten an. Ist r<1, so wird der Knotenabstand in Richtung des zweiten begrenzenden Knotensatzes grer, falls r>1 ist, entsprechend kleiner. Standardmig ist r=1, also der Abstand konstant. Falls zustzlich die TWOSTEPOption gesetzt ist, wird nur in jedem zweiten Schritt der Abstand verndert. NSET ist der Name des neuen Knotensatzes. Dieser umfat auch die Randknoten. Die SINGULAR-Option ist bei der Erzeugung von Rispitzen wichtig.

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NSET1 ist der Name des Startsatzes, NSET2 der des Endsatzes. NINTER gibt die Anzahl der Intervalle und NINC das Inkrement der Knotennummern an (Default: 1). Beispiel:
*NFILL,BIAS=0.5 INSIDE,OUTSIDE,5,100
INSIDE OUTSIDE 606 605 604 603 103 102 101 201 301 401 501 602

106 105 104

601

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NSET
Fat Knoten zu einem SET zusammen.
*NSET,NSET=Set-Name[,ELSET=Set-Name][,GENERATE]

Bemerkungen Falls ELSET gesetzt ist, werden die Knoten, der Elemente aus dem ELSET in NSET eingefgt. Falls ELSET nicht gesetzt ist, mu eine Datenzeile angegeben werden Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist:
N1,N2,........N16 N17, ......

oder die Namen schon existierender N-Sets. Falls die GENERATE-Option gesetzt ist:
NFIRST,NLAST,NINC

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Vernetzung

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ELEMENT
Die Knoten werden zu Elementen verknpft.
*ELEMENT,TYPE=Elementtyp[,ELSET=Set-Name][, INPUT=Datei-Name] ENUM,N1,.......N15, N16,....N20

Bemerkungen Der TYPE-Parameter gibt den Elementtyp an, mit dem die Knoten verbunden sind. Die Elementdaten knnen auch ber den INPUT-Parameter aus einer Datei gelesen werden. Es knnen beliebig viele Daten eingelesen werden. ENUM kann max. 9-stellig sein

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ELGEN
Aus einem vorgegebenen Element werden weitere Elemente generiert.
*ELGEN[,ELSET=Set-Name] ENUM,NE,IN,IE,NR,INR,IER,NL,INL,IEL

Bemerkungen Mit dem ELGEN-Kommando lassen sich ausgehend von einem existierendem Element, dem Master-Element, weitere Elemente in drei parametrischen Richtungen erzeugen. ENUM bezeichnet die Nummer des Master-Elements NE Anzahl der Elemente in der 1. Reihe inkl. Master-Element IN Inkrement der Knotennummern in der Reihe (Default: 1) IE Inkrement der Elementnummern in der Reihe (Default: 1) NR Anzahl der Reihen, die generiert werden sollen (Default: 1) INR Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den generierten Reihen IER Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Reihen Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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NL INL

Anzahl der Ebenen, die generiert werden sollen Inkrement der Nummern korrespondierender Knoten in den Ebenen IEL Inkrement der Nummern korrespondierender Elemente in den Ebenen Beispieldatenzeile: 10,8,1,1,3,100,40
302 301 90 201 50 101 10
MasterElement

303 92 52 12 3

304 93 53 13 4

305 94

306 95 55 15 6

307 96

308 309 97 209 57 109 17 8 9

91 51 11 2

54 14 5

56 16 7

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ELCOPY
Neue Elemente entstehen aus einem Element-Satz durch Kopieren.
*ELCOPY,ELEMENT SHIFT=m,OLD SET=Set-Name,SHIFT NODES=n[, NEW SET=Set-Name][,REFLECT]

Bemerkungen Zu jedem Element des OLD SET entsteht ein neues Element, dessen Nummer um den ELEMENT SHIFT grer ist und die Knoten miteinander verbindet, deren Nummer um SHIFT NODES grer als die des entsprechenden alten Elementes ist. Falls der Umlaufsinn der Knotennummer in der Kopie sich vom Original unterscheidet, sollte der REFLECT-Parameter gesetzt werden. Dies funktioniert nur bei Kontinuumselementen.

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Beispiel:
4 10 1 3 18 19

GRUPPE1

17

16

*ELCOPY,ELEMENT SHIFT=5,OLD SET=GRUPPE1, SHIFT NODES=15,REFLECT,NEW SET=GRUPPE2


4

3 10

18

19 GRUPPE2

GRUPPE1 1

15 2 17 16

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ELSET
Fat Elemente zu einem SET zusammen (analog zu *NSET).
*ELSET,ELSET=Set-Name[,GENERATE]

Datenzeilen: Falls die GENERATE-Option nicht gesetzt ist:


E1,E2,.......,E16 E17,.....

oder die Namen schon existierender Element-Sets. Falls die GENERATE-Option gesetzt ist:
EFIRST,ELAST,EINC

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Elementebibliothek

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Elementspezifikation
Elemente werden festgelegt topologisch in dem eine Menge von Knoten vernetzt werden und der Elementtyp festgesetzt wird: *ELEMENT,TYPE=Elementtyp,.... physikalisch in dem in der SECTION-Anweisung die geometrischen Eigenschaften festgelegt werden und auf eine Materialspezifikation verwiesen wird.

Elementtyp Stbe, 2D/3D Kontinua Balken Schalen

Section *SOLID SECTION *BEAM SECTION *SHELL SECTION

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Elementebibliothek
Namenskonvention:
[prefix]typdimnum[postfix]

typ:

C T B S I u.v.m

Kontinuumselemente Stabelemente Balkenelemente Schalenelemente Interfaceelemente

dim:

1D, 2D, 3D AX PE PS GPE axialsymmetrisch ebener Dehnungszustand ebener Spannungszustand verallg. ebener Dehnungszustand

num:

Anzahl der Elementknoten Interpolationsordnung bei Balken


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Prefix: Postfix:

A D H R I T u.v.m.

Akustikelement Wrmeleitung (Diffusion) hybrides Element reduziert integriertes Element inkompatibles Element Kopplung von Temperatur- und Verschiebungsfreiheitsgraden

Beispiel: S9R5 C3D20 reduziert integriertes Schalenelement mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten dreidim. Kontinuumselement mit 20 Knoten

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Formulierungen von Kontinuumselementen


voll integriert Es werden so viele Gaupunkte verwendet, da die numerische Integration ber die Interpolationspolynome exakt ist. n-Punkt Integration ist exakt fr Polynome der Ordnung < 2n-1.

reduziert integriert Es wird ein Gaupunkt weniger pro Richtung verwendet, als zur exakten Integration ntig ist. Solche Elemente verhalten sich weicher als exakt integrierte. inkompatibel Lineare Kontinuumselemente knnen keine Biegezustnde darstellen. Daher werden quadratische statt lineare Interpolationsfunktionen gewhlt. Fr > 0.5 wird elastisches Material inkompressibel (z.B. Gummi), d.h. ein beliebig groer uerer hydrostatischer Druck erzeugt keine Knotenverschiebung. Der Druck wird als zustzlicher Freiheitsgrad behandelt.

hybrid

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Zweidimensionale Kontinuumselemente
Ebener Dehnungszustand

CPE3 CPE3H CPE4 CPE4H CPE4I CPE4IH CPE4R CPE4RH CPE6 CPE6H

lineares 3-Knotenelement hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybrid und inkompatibel reduziert integrierte Version reduziert integriert, hybrid quadratisches 6-Knotenelement hybride Version

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CPE8 CPE8H CPE8R CPE8RH

quadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integrierte Version reduziert integriert, hybrid

CPE4T CPE4HT CPE8T CPE8HT CPE8RT CPE8RHT

Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz

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CPE3 und CPE3H sollten nur als bergangselemente verwendet werden, da sie nur konstante Dehnungen liefern und daher extrem steif sind. Freiheitsgrade: ux, uy, [T] in den Eckknoten ux, uy in den Seitenmittenknoten Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx, yy, zz, xy Elementdicke wird in *SOLID SECTION eingegeben Knotenreihenfolge:
3 6 5 8 6 4 7 3

1 4 2 1 5 2

Eingabekoordinaten: x, y

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Ebener Spannungszustand CPS3 CPS4 CPS4I CPS4R CPS6 CPS8 CPS8R CPS4T CPS8T CPS8RT lineares 3-Knotenelement bilineares 4-Knotenelement inkompatible Version reduziert integrierte Version quadratisches 6-Knotenelement quadratisches 8-Knotenelement reduziert integrierte Version Elemente mit gekoppeltem TemperaturVerschiebungsansatz

Fr die Elemente des ebenen Spannungszustandes gilt entsprechend dasselbe wie fr die des ebenen Dehnungszustands Berechnete Spannungs-/Dehungskomponenten: xx,yy,xy Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Beispiel: Eingespannter Balken mit CPS-Elementen


pR

E = 3400 kN/cm2 = 0.2 t = 10 cm l = 200 cm h = 100 cm p = 1.5 N/cm3 pR= 50 N/cm2

Die Verschiebung des Punktes x wird berechnet. Es werden 3 Vernetzungen verwendet: 1x2 CPS4, CPS4R und CPS4I 2x4 CPS4, CPS4R, CPS4I, CPS8 und CPS8R 4x8 CPS4, CPS4R und CPS4I Eine Balkenvergleichslsung liefert als Resultat fr die Verschiebung 0.175 cm . Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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In der folgenden Tabelle werden die auf das exakte Ergebnis normierten Resultate dargestellt:
1x2 CPS4 CPS4R CPS4I CPS8 CPS8R
0.714 258.286 0.966 0.949 0.954

2x4
0.880 1.251 0.966 0.983 0.989

4x8
0.960 1.040 0.983

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CPS4-Elemente knnen keine Biegezustnde darstellen und liefern erst mit zunehmender Netzverfeinerung in Lngsrichtung bessere Ergebnisse (Shear Locking). Reduziert integrierte Elemente sind sehr weich. Bei zu wenigen Elementen in Querrichtung ist die Systemmatrix singulr (1x1, 1x2), da sog. Nullenergiemoden auftreten. Eine Ausbreitung dieser Moden bei greren Netzen wird durch die sog. Hourglass-Steifigkeit eingeschrnkt. Inkompatible Elemente sind genauer als lineare Elemente. Die 8-Knotenelemente sind in sich schon biegsam, daher liefern sie die besten Resultate

Ein Modell des Balkens mit 3D-Kontinuumselementen liefert qualitativ hnliche Ergebnisse.

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Dreidimensionale Kontinumselemente
C3D4 C3D4H C3D6 C3D6H C3D8 C3D8H C3D8I C3D8IH C3D8R C3D8RH C3D10 C3D10H C3D15 C3D15H lineares 4-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version lineares 6-Knotenelement (Prisma) hybride Version lineares 8-Knotenelement (Quader) hybride Version inkompatibles Element inkompatibel und hybrid reduziert integriert hybride Version, reduziert integriert quadrat. 10-Knotenelement (Tetraeder) hybride Version quadrat. 15-Knotenelement (Prisma) hybride Version

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C3D20 C3D20H C3D20R C3D20RH

quadrat. 20-Knotenelement (Quader) hybride Version reduziert integriert hybride Version, reduziert integriert

Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: C3D8T C3D20T C3D20RT C3D8HT C3D20HT C3D20RHT Bemerkungen C3D4 und C3D4H sind nur geeignet fr sehr fein vernetzte Bereiche mit kleinen Spannungsgradienten und als bergangselement aktive Freiheitsgrade: ux, uy, uz, [T] in den Eckknoten ux, uy, uz in den Seitenmittenknoten Elementeigenschaften werden ber *SOLID SECTION ohne weitere Datenkarte eingegeben Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: xx, yy, zz, xy, xz, yz Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Fr die inkompatiblen, hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe wie bei den zweidim. Kontinuumselementen. Knotenreihenfolge: 4
10 8 9 7 1 5 4 13 1 14 7 8 16 20 5 17 12 4 11 18 13 6 10 2
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3 6

2 12 6 11 9 8 15 3

10 5

15 14

7 19 3

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Axialsymm. Kontinuumselemente
CAX3 CAX3H CAX4 CAX4H CAX4I CAX4IH CAX4R CAX4RH CAX6 CAX6H CAX8 CAX8H CAX8R CAX8RH lineares 3-Knotenelment hybride Version bilineares 4-Knotenelement hybride Version inkompatible Version hybride und inkompatible Version reduziert integrierte Version hybrid und reduziert integriert quadratisches 6-Knotenelement hybride Version biquadratisches 8-Knotenelement hybride Version reduziert integriert hybrid und reduziert integriert

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Elemente mit gekoppeltem Temperatur-Verschiebungsansatz: CAX4T CAX4HT CAX8T CAX8HT CAX8RT CAX8RHT

Bemerkungen CAX3 und CAX3H sollten nur als bergangselemente benutzt werden. Eingabekoordinatensystem: r, z (entspr. x, y) Freiheitsgrade: ur, uz [und T] auf den Eckknoten ur und uz auf den Seitenmittenknoten Berechnete Spannungs-/Dehnungskomponenten: rr, zz, rz, Fr die inkompatiblen, hybriden und reduziert integrierten Varianten gilt dasselbe, wie bei den anderen Kontinuumselementen. fr Knotenkrfte mu der um den Umfang integrierte Wert eingegeben werden

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Knotenreihenfolge:
3 6 5 8 6 4 7 3

1 4 2 1 5 2

CGAX... Elemente haben einen zustzlichen Verschiebungsfreiheitsgrad in azimuthaler Richtung (Twist)

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Kanten- und Seitennummerierung


Zweidimensionale Kontinuumselemente Die Kanten werden durch die lokalen Knotennummer der Ecken definiert. Dreiecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Vierecke Kante 1 Kante 2 Kante 3 Kante 4 1-2 2-3 3-4 4-1
4 4 1 1 3

1-2 2-3 3-1


1

2 2

1 3

3 2 2

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Dreidimensionale Kontinuumselemente Die Seitenflchen werden durch die lokalen Knotennummern ihrer Eckknoten definiert. Tetraeder Flche 1 Flche 2 Flche 3 Flche 4 Prisma Flche 1 Flche 2 Flche 3 Flche 4 Flche 5 1-2-3 4-6-5 1-4-5-2 2-5-6-3 3-6-44 2 5 1 3 2 1 5 4 3 6 4

1-2-3 1-4-2 2-4-3 3-4-1

2 1

4 3 1 2

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Quader Flche 1 Flche 2 Flche 3 Flche 4 Flche 5 Flche 6 1-2-3-4 5-8-7-6 1-5-6-2 2-6-7-3 3-7-8-4 4-8-5-1
8 2 5 6 4 3 1 1 2 5 6 4 3 7

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Weitere Kontinuumselemente
Zustzlich zu den Kontinuumselementen fr den Spannungs-/Dehnungszustand und mit gekoppelten Temperaturfreiheitsgraden gibt es noch Elemente fr andere Problembereiche : Konvektion und Diffusion von Wrme (Temperatur) Massendiffusion (Konzentrationen) Sickerstrmung (Verschiebungen, Druck) Akustik (Druck) Piezoelektrizitt (Verschiebungen und elektrisches Potential) Weitere Kontinuumselemente sind: Membranen Infinite Elemente Warp-Elemente, um beliebige Balkenquerschnitte zu modellieren Axialsymmetrische Elemente mit nichtsymmetrischer Verformung Dreidim. Kontinuumselemente mit Flchenmittenknoten Verallgemeinerte Elemente fr den ebenen Dehnungszustand

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Auswahlkriterien fr Kontinuumselemente
Standard: quadratische, reduziert integrierte Elemente (CPE8R, CPS8R, C3D20R, CAX8R) bei rechtwinkligen Netzen und wenn keine groe Verzerrungen zu erwarten sind: inkompatible Elemente (CPE4I, CPS4I, C3D8I, CAX4I) in Bereichen hoher Spannungskonzentrationen: quadratische, voll integrierte Elemente (CPE8, CPS8, C3D20,CAX8) bei groen Verzerrungen und Kontaktproblemen: linear reduzierte Elemente (CPE4R, CPS4R, C3D8R, CAX4R) wenn keine Biegezustnde erwartet werden: lineare, voll integrierte Elemente (CPE4, CPS4, C3D8, CAX4) Dreiecke, Tetraeder und Prismen sollten mglichst nur als bergangselemente oder bei komplizierten Geometrien eingesetzt werden.

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Stab-Elemente
Eindimensionale Elemente in 2 und 3 Dimensionen (Truss-Elemente): 2D T2D2 T2D3 lineares 2-Knotenelement quadratisches 3-Knotenelement Freiheitsgrade: ux, uy, (uz) 3D T3D2 T3D3

T2D2H T2D3H

Hybridversion

T3D2H T3D3H

T2D2T T2D3T

Temperatur als zustzlicher Freiheitsgrad

T3D2T T3D3T

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Bemerkung Stabelemente nehmen nur Axialkrfte auf es werden die axiale Spannung und Dehnung berechnet: E11 und S11 Querschnittsflche und Materialzuordnung ber *SOLID SECTION 3-Knotenelement wird fr gekrmmte Versteifungen benutzt in der Hybridversion wird die Axialkraft zustzlich als Unbekannte behandelt. Dadurch knnen sehr steife Stbe modelliert werden, z.B. fr starre Verbindungen. Dies ist eine Alternative zu den Rigid Elements. Knotenreihenfolge und Normalendefinition (in 2D): n

2 1 1

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SOLID SECTION
Eigenschaften von Kontinuumselementen werden ber die Option *SOLID SECTION festgelegt.
*SOLID SECTION,ELSET=Set-Name,{MATERIAL=Materialname| COMPOSITE}[,STACK DIRECTION={1|2|3}][, ORIENTATION=Systemname]

Datenzeile:

Querschnittsflche bei Stabelementen Dicke bei 2D-Elementen Laminatbeschreibung bei 3D-Elementen ELSET ist der Name der Elementgruppe, auf die sich die Option bezieht MATERIAL bezieht sich auf den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL-Option ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Materialkoordinatensystems in einer *ORIENTATION-Option COMPOSITE bedeutet, da das Element ein Laminat beschreiben soll, STACK DIRECTION gibt die (lokale) Richtung der Schichtung an.

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Die Datenkarte ist optional. Falls keine angegeben wird, setzt ABAQUS intern den Wert 1.0 ein. Falls der COMPOSITE Parameter gesetzt ist, mu fr jede Laminatschicht eine Datenkarte eingegeben werden: Dicke der Laminatschicht Anzahl der Integrationspunkte der Schicht (Vorbesetzung: 1) M Materialname fr die Schicht O oder Name einer Orientierung fr diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn, um den um die Normale gedreht werden soll, bezogen auf die Orientierung, die durch den ORIENTATION-Parameter festgelegt ist. LD NI wird in Winkelgrad angegeben!

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Schalenelemente
Die Ausdehnung der Struktur ist in eine Richtung wesentlich kleiner als in die zwei anderen, dazu orthogonalen Richtungen. Das Verhltnis von Schalendicke zu charakterischen Lngen in den dazu senkrechten Richtungen ist kleiner als 1/10. Charakteristische Lngen sind z.B. Abstnde zwischen Festhaltungen Krmmungsradius die Wellenlnge des hchsten Schwingungsmode Die Elementgre ist kein Kriterium! Bei der Anwendung muss man unterscheiden zwischen dicken und dnnen Schalen "Allzweck"-Elemente, die sowohl fr dicke als auch fr dnne Schalen eingesetzt werden knnen Schalenelemente fr groe und kleine Dehnungen

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Dnne Schalen
Kirchhoff-Theorie, Biegung wird durch Auslenkung der Mittelebene beschrieben Verhltnis Schalendicke zu charakteristischen Lnge < 1/15 Namenskonvention: STRI3 STRI65 S4R5 S8R5 S9R5 flaches 3-Knotenelement 6-Knotenelement mit 5 DOFs/Knoten 4-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung, 5 DOFs/Knoten reduziert integriert, 5 DOFs/Knoten 9-Knotenelement, reduziert integriert, 5DOFs/Knoten

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die Reduktion der Integration bezieht sich auf die Gausspunkte in der Schalenebene bei Elementen mit 5 Freiheitsgraden pro Knoten entfallen 3 auf die Verschiebungen und zwei auf Rotationen um die lokale 1- und 2-Achse ein Knoten trgt 6 Freiheitsgrade (3 Verschiebungs- und 3 globale Rotationsfreiheitsgrade), wenn
- ein Rotationsfreiheitsgrad in Randbedingungen einbezogen ist (*BOUNDARY,*MPC) - er gleichzeitig zu einem Balken- oder Schalenelement gehrt, das 6 Freiheitsgrade an diesem Knoten benutzt - er auf einer Knicklinie zweier Schalenelemente liegt - an ihm uere Drehmomente angreifen

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Dicke Schalen
Verhltnis Schalendicke zu charakt. Lnge > 1/15 Namenskonvention S8R S8RT 8-Knotenelement, reduziert integriert

8-Knotenelement, reduziert integriert, fr Temperatur-Verschiebungskopplung 6 Freiheitsgrade pro Knoten: 3 globale Verschiebungen, 3 globale Drehungen und ggf. die Temperatur an der Schalenunterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl der Integrationspunkte Elemente haben eine endliche Schubsteifigkeit, die von ABAQUS abgeschtzt wird. Sie kann vom Benutzer auch explizit ber die Option *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS eingegeben werden alle Elemente sind auch fr endliche Membrandehnungen geeignet

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Allzweck-Schalenelemente
Namenskonventionen: 3-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung S4/S4R 4-Knotenelement, reduziert integriert, endliche Membrandehnung die Elemente Sn und SnR (n=3,4) sind identisch je nach Schalendicke wird die Theorie fr dicke Schalen bzw. fr dnne Schalen angewendet es gibt noch kontinuierliche Schalenelemente, die topologisch wie 3DKontinuumselemente aussehen (s.u.). S3/S3R

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Endliche und kleine Dehnungen


fr groe, endliche Dehnungen und groe Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
- S3/S3R - S4/S4R

fr kleine Dehnungen und groe Rotationen sind die folgenden Elemente geeignet:
STR3 S4R5 STRI65 S8R S8RT S8R5 S9R5

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Schaleneigenschaften
Eigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder der *SHELL GENERAL SECTION eingegeben. Schalen knnen ber den Querschnitt homogen oder aus verschiedenen Schichten aufgebaut sein (Laminate). Eingabe der Knotenkoordinaten und (optional) der Richtungskosinus der Knotennormalen Ausgabe: lokale Spannungs-und Dehnungskomponenen 11, 22, 12. Dazu kommen eine Flle an Spannungs-, Dehnungs- und Kraftkomponenten bezogen auf Laminate oder Schichten. Knotenreihenfolge
3 6 1 4 5 2 1 5 8 7 4 9 3 6 2

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Flchennormale
die Richtung der Elementnormalen wird durch die Korkenzieher-Regel der Knotenreihenfolge bestimmt n
4 3

die Austrittseite der Normale ist die Schalenoberseite, entsprechend ist dadurch auch die Schalenunterseite festgelegt

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Lokales System

3 2

1-Achse: Projektion der globalen x-Achse auf die Flche; falls der Winkel zwischen x-Achse und Flchennormalen kleiner als 1o ist, wird die globale z-Achse projiziert. 2-Achse: ist senkrecht zur 1-Achse, so da zusammen mit der Flchennormalen ein rechtshndiges Dreibein gebildet wird.

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Knotennormale
Verformungen der Schalen gehen von der Anfangskrmmung aus. Daher mu von jedem Element der Normalenvekor in den Knoten bekannt sein. Es gibt drei Mglichkeiten, die Knotennormale zu spezifizieren: keine Angabe: ABAQUS berechnet fr jeden Knoten aus der Lage der Nachbarelemente die Richtungskosinus nherungsweise. Diese Methode ist nur dann gut, wenn die Krmmung stetig und nicht zu gro ist. *NODES: die Richtungskosinus werden in der *NODES-Option als 4. bis 6. Koordinate eingegeben. Da nur eine Normale pro Knoten definiert werden kann, ist diese Mglichkeit nur bei glatten Flchen geeignet. *NORMAL:mit der *NORMAL-Option kann zu jedem Knoten eine zustzliche Normale, bezogen auf ein Element, definiert werden.

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*NODE 1,0,0,0,-0.707,0.707 2,1,1,0,-0.707,0.707 3,2,0,0,0.707,0.707 *NORMAL 2,2,1,1,0 1

2 1 2 3

Komponenten des Normalenvektors Knotennummer oder Set-Name Elementnummer oder Set-Name

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Axialsymmetrische Schalen
Fr normale und dicke Schalen, fr endliche Dehnungen: SAX1 SAX2 SAX2T 2-Knotenelement, linear 3-Knotenelement, quadratisch

3-Knotenelement, quadratisch, Temperatur/Verschiebung gekoppelt Eingabekoordinatensystem: r, z (auch fr Richtungskosinus) Freiheitsgrade: ur, uz, und ggf. T an der Unterseite und die Temperaturverteilung durch den Querschnitt je nach Anzahl d. Integrationspunkte Knotenreihenfolge: n
2 1 1 2 3

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Weitere Schalenelemente

Als weitere Schalenelemente stehen zur Verfgung: axialsymmetrische Schalen mit asymmetrischer Deformation und fr dnne axialsymmetrische Schalen:
- SAXA1n - SAXA2n

ein 4- und ein 8-Knotenelement fr die Wrmeleitungsberechnung

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SHELL SECTION
*SHELL SECTION,ELSET=Set-Name, {COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[,NODAL THICKNESS][, ORIENTATION=Systemname][,POISSON=n][,DENSITY=d][,OFFSET=q]

Es folgen Datenkarten je nach Parameter. Falls das Schalenelement homogen ist, wird der MATERIAL-Parameter gesetzt und bezeichnet den Namen einer Materialdefinition in einer *MATERIAL Option. Falls es sich bei dem Element um ein Laminat handelt, wird der COMPOSITEParameter gesetzt. Der Materialname wird in der folgenden Datenzeile gesetzt. ist NODAL THICKNESS gesetzt,wird die Schalendicke nicht von der Datenzeile, sondern ber die *NODAL THICKNESS Option eingelesen; wichtig fr Schalen mit variabler Dicke ORIENTATION bezieht sich auf den Namen eines Koordinatensystems in einer *ORIENTATION Option und gibt das Koordinatensystem fr die Materialachsen bei orthotropen oder anisotropen Materialien an

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POISSON benennt eine effektive Querkontraktionszahl und ist wichtig beim Einsatz der Elemente mit endlicher Dehnung, um die nderung der Schalendicke bei zunehmender Dehnung zu bercksichtigen. Standardvorbesetzung: 0.5 einer Schalenflche kann eine nichtstrukturelle Masse zugeordnet werden, die nicht zur Steifigkeit beitrgt (z.B. Belag, Tapete, Anstrich); DENSITY=q gibt den Wert der Masse pro Flcheneinheit an. Gleichzeitig muss bei der Materialdefinition fr diese Elemente eine strukturelle Masse ber die *DENSITY Option angegeben werden. die Knoten legen die Referenzflche der Schalen fest, die normalerweise mit der Schalenmittenflche bereinstimmt. Manchmal ist es vorteilhaft, wenn die Referenzflche demgegenber verschoben ist. Dies wird durch einen OFFSETWert erreicht, der angibt, um welchen Bruchteil der Schalendicke die Referenzflche gegenber der Mittenflche nach oben (positiver Wert) oder nach unten (negativer Wert verschoben wird. Ist q=+0.5, so liegt die Referenzflche auf der Schalenober- bzw. -unterseite.

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Die Datenzeilen hngen davon ab, ob der MATERIAL- oder der COMPOSITEParameter gesetzt ist. COMPOSITE Fr jede Schicht des Laminats mu eine Datenkarte mit folgenden Angaben eingegeben werden: LD Dicke der Laminatschicht NI Anzahl der Auswertepunkte im Querschnitt, Standard: 3 M Materialname fr die Schicht O oder Name einer Orientierung fr diese Schicht oder Drehwinkel im Gegenuhrzeigersinn, um den um die Normale gedreht werden soll bezogen auf die Orientierung, die durch den ORIENTATION-Parameter oder das lokale System festgelegt ist.

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MATERIAL Es ist nur eine Datenzeile ntig: SD Schalendicke NI Anzahl der Querschnittspunkte in Richtung der Schalendicke, Standard:5 Die Standardvorbesetzung fr NI reicht fr die meisten linearen und nichtlinearen Probleme aus. In der ABAQUS-Sprache werden die Punkte als Section Points bezeichnet, an denen berechnete Gren ausgegeben werden. Normale Standardmig werden Krfte, Spannungen, etc. am 1. Querschnittspunkt = Schalenunterseite und am 5. Querschnittspunkt = Schalenoberseite ausgegeben. In den Ausgabeanweisungen kann die Vorbesetzung bersteuert werden. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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5 4 3 2 1

Kontinuumsschalenelemente
Kontinuumsschalenelemente sehen aus wie 3D-Kontinuumselemente, verhalten sich aber wie gewhnliche Schalenelemente nur quader- und prismenfrmige Elemente sind erlaubt die Schalendicke wird explizit modelliert die Knoten haben nur Translationsfreiheitsgrade Knotenreihenfolge wie bei 3D-Kontinuumselementen Flchennummerierung wie bei 3D-Kontinuumselementen Normalenrichtung und Richtung der Schalendicke zeigt standardmig von der Flche 1 zur Flche 2 8 3 7 2 bei der Modellierung von Laminaten, ist 2 5 6 die Stapelrichtung (Stack Direction) 5 4 3 6 4 wichtig. Diese stimmt standardmig mit 3 1 der Richtung der Schalendicke berein 1 und ist die Richtung 3. 1 2 bei Quadern kann man die Stack Direction und Richtung der Schalendicke auch in die Richtungen 1 oder 2 definieren oder in der *SHELL SECTION mittels einem *ORIENTATION Koordinatensystem bei Prismen gibt es nur eine 3-Richtung, senkrecht auf einer der Dreiecksflchen Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Namenskonvention: SC6R 6-Knoten-Prisma; die Dreiecksflchen bilden die Schalenflchen

SC8R 8-Knoten-Hexaeder alle Elemente sind fr endliche Dehnungen geeignet Elementeigenschaften werden in der *SHELL SECTION oder *SHELL GENERAL SECTION definiert

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SHELL SECTION fr Kontinuumsschalen


*SHELL SECTION,ELSET=Set-Name, {COMPOSITE|MATERIAL=Materialname}[,POISSON={n|MATERIAL}][, THICKNESS MODULUS=E][,STACK DIRECTION={1|2|3|ORIENTATION}][, ORIENTATION=Systemname][,DENSITY=d]

Die Parameter ELSET,COMPOSITE,MATERIAL,POISSON und DENSITY haben dieselbe Bedeutung wie diejenigen bei der *SHELL SECTION fr konventionelle Schalenelemente. zusammen mit dem POISSON-Parameter muss der THICKNESS MODULUS Parameter gesetzt werden; dieser Wert ein effektiver E-Modul in Richtung der Schalendicke; falls POISSON=MATERIAL gesetzt wird, entfllt der Parameter und ABAQUS berechnet die effektiven Werte fr die Querkontraktionszahl und den EModul in Richtung der Schalendicke aus der Materialdefinition fr die Schalenelemente STACK DIRECTION gibt die Stapelrichung bzw. Richtung in Schalendicke an; setzt man STACK DIRECTION=ORIENTATION muss ber den ORIENTATIONParameter der Name einer *ORIENTATION Systemdefinition angegeben werden Datenzeilen wie bei der *SHELL SECTION fr konventionelle Schalenelemente

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Balkenelemente
Bei Balken ist die Ausdehnung in einer Richtung wesentlich grer als in den beiden anderen orthogonalen Richtungen. Das Verhltnis zwischen Querschnittsabmessungen zu charakteristischen Lngsabmessungen ist < 1/10. Balkenelemente werden definiert in 2 und in 3 Dimensionen. Entsprechend unterscheiden sie sich in ihrer Definition und ihren Freiheitsgraden.

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2D-Balken
Biegung und Dehnung Freiheitsgrade: Eingabekoordinaten: optional: ux, uy, z x, y Nx, Ny, die Richtungskosinus fr die Balkennormale Namenskonvention: B2... oder PIPE2... Um die Orientierung des Balkenquerschnitts zu beschreiben, wird ein lokales (t,n1,n2) System benutzt. t ist die Tangente an der Balkenachse, die Richtung zeigt vom 1. zum 2. Knoten n1 hat die Komponenten (0,0,-1) n2 wird in der *NODE- oder in der *NORMAL-Option definiert. Falls keine Angaben gemacht werden, wird n2 berechnet.

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3D-Balken
Biegung, Dehnung, Torsion und Verwlbung (bei Balken mit offenem Querschnitt) Freiheitsgrade: ux, uy, uz, x, y, z und ggf. w Eingabekoordinaten: x, y, z optional: Nx, Ny, Nz, die Richtungskosinus der 2. lokalen Querschnittsachse Namenskonvention: B3... oder PIPE3... Lokales (t,n1,n2) System: t ist die Tangente an der Balkenachse, die Richtung zeigt vom 1. zum 2. Knoten n1 mu in der *BEAM SECTION angegeben werden Vorbesetzung: (0,0,-1) n2 wird in der *NODE- oder in der *NORMAL-Option definiert. Falls keine Angaben gemacht werden, wird n2 berechnet.

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n1 2 t

1 n2

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2D-Balken B21 B21H B22 B22H B23 B23H 2-Knotenelement, linear hybride Version 3-Knotenelement, quadratisch hybride Version 2-Knotenelement, kubisch hybride Version

3D-Balken B31 B31H B32 B32H B33 B33H B34 2-Knotenelement, linear hybride Version 3-Knotenelement, quadratisch hybride Version 2-Knotenelement, kubisch hybride Version 2-Knotenelement, kubisch

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Die hybriden Versionen sollten bei sehr schlanken oder sehr steifen Balken verwendet werden. Bei schubweichen Balken mssen die linearen oder quadratischen Balken verwendet werden. In der *BEAM SECTION kann eine Querkontraktionszahl fr die Querschnittdehnung angegeben werden, die sich bei endlicher Lngsdehnung einstellt (Timoshenko-Theorie). Elemente 3. Ordnung beschreiben schubstarre Balken (Bernoulli-Theorie) bei gekrmmten Balken werden, wie bei den gekrmmten Schalen, die Normalen an den Knoten berechnet. Bei sehr starker Krmmung bzw. Knicken sollte die Normalenrichtung explizit eingegeben werden - entweder ber die *NORMAL Option oder - ber die Koordinaten in der *NODE Option

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BEAM SECTION
Die Balkenquerschnitte werden in der *BEAM SECTION oder *BEAM GENERAL SECTION festgelegt:
*BEAM SECTION,SECTION=Querschnittstyp, MATERIAL=Materialname[,ELSET=Set-Name][,POISSON=]

Es folgen Datenkarten, je nach Querschnittstyp. Als Querschnittstyp sind u.a. zugelassen: ARBITRARY BOX CIRC HEX I L PIPE RECT TRAPEZOID beliebiger Querschnitt rechteckiger, hohler Querschnitt kreisfrmiger, voller Querschnitt hexagonaler, hohler Querschnitt I-Profil L-Profil kreisfrmiger, hohler Querschnitt rechteckiger, voller Querschnitt trapezfrmiger Querschnitt

Je nach Querschnittstyp sind die Querschnittspunkte festgelegt.

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Die Beschreibung der Balkenquerschnitte und der Datenkarten findet man in Abschnitt 23.3.9 des Users Manual.

Beispiel: SECTION=CIRC
2 5 4 3 2 17 1 1 13 15 12 14 16 2 11 10 8 1 6 2 3 4 5 9 7 1

2D-Balken

3D-Balken

Ausgabepunkte von Spannungen (Default): Punkte 1 und 5 Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

Punkte 3,7,11,15
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3 Datenkarten in der *BEAM SECTION: R Nx,Ny,Nz NI1,NI2 Es bedeuten: R Ni Radius Koordinaten von n1; Default: 0,0,-1 Falls hier ein Eintrag bei 2D-Balken steht, mu er (0,0,-1) sein. NI1 2D-Balken: 3D-Balken: NI2 Anzahl d. Querschnittspunkte, max. 9, Standard: 5 Anzahl der Querschnittspunkte in radialer Richtung, Standard: 3

Anzahl der Querschnittspunkte in Umfangsrichtung, Standard: 8


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Weitere Elemente
WARP-Elemente sind 2D-Elemente, mit denen allgemeine Balkenquerschnitte modelliert werden; Referenz auf diese Elemente ber die *BEAM GENERAL SECTION der Balken, die diesen Querschnitt besitzen sollen Rohre (PIPE) Rohrkrmmer (ELBOW) Dmpfer (DASHPOT) Kontaktelemente (GAP) Kontaktelemente mit starrer Oberflche (IRS) Angerissene Schalen (LINE SPRING) Federelemente (SPRING) Interface-Elemente (INTER) Gleitlinien- und -flchenelemente u.v.m.

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Materialeigenschaften

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Materialeigenschaften
Die allgemeine Struktur der Materialeingabe ist:
*MATERIAL,NAME=Materialname *Materialoption Daten *Materialoption Daten

... Die Materialoption und die Daten beschreiben das Stoffverhalten. Im Kurs wird nur elastisches Materialverhalten betrachtet

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11

22 33 12 13 23 =

D 1111 D 1122 D 1133 D 1112 D 1113 D 1123 D 2222 D 2233 D 2212 D 2213 D 2223 D 3333 D 3312 D 3313 D 3323 D 1212 D 1213 D 1223 D 1313 D 1323 D 2323

11 22 33 12 13 23

anisotropes Material
*ELASTIC,TYPE=ANISOTROPIC D1111,D1122,D2222,D1133,D2233,D3333,D1112,D2212 D3312,D1212,D1113,D2213,D3313,D1213,D1313,D1123 D2223,D3323,D1223,D1323,D2323

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orthotropes Material
*ELASTIC,TYPE=ORTHOTROPIC D1111,D1122,D2222,D1133,D2233,D3333,D1212,D1313 D2323

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Orthotrope Materialien lassen sich auch durch Eingabe der Konstanten wie E-Modul, Schubmodul und Poisson-Zahl spezifizieren. Die Inverse der Spannungs/Dehnungsmatrix lautet

12 13 1 ----- ------- ------- 0 E1 E1 E1 23 1 ----- ------- 0 E2 E2 1 ----E3 0

0 0 0

0 0 0 0

1 -------- 0 G 12

1 -------- 0 G 13 1 -------G 23

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*ELASTIC,TYPE=ENGINEERING CONSTANTS E1,E2,E3,12,13,23,G12,G13 G23

Fr orthotrope Materialien im ebenen Spannungszustand wie z.B. bei Schalen ist 33 = 0, so da noch weniger Konstanten bentigt werden:
*ELASTIC,TYPE=LAMINA E1,E2,12,G12,G13,G23

Isotrope Materialien (Standard)


*ELASTIC,TYPE=ISOTROPIC E,

Das Materialverhalten kann von der Temperatur und anderen Feldgren abhngig gemacht werden. Dazu gibt man zu jeder Temperatur einen kompletten Satz von Materialkonstanten und der zugehrigen Temperatur ein.

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Beispiel fr ein isotropes Material:


*ELASTIC E1,1,T1 E2,2,T2 . . En,n,Tn *EXPANSION

T Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum


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Weitere Materialeigenschaften: *CONDUCTIVITY *DENSITY *EXPANSION *SPECIFIC HEAT u.v.m. Weitere Stoffgesetze: Plastizitt und Clay Plastizitt (z.B. Lehm) Kriechen Drucker-Prager Beton Hyperelastisch (z.B. Gummi) Hypoelastisch Versagen bei Materialien, die keinen Zug oder Druck bertragen porse Stoffe u.v.m. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum Wrmeleitfhigkeit Dichte Wrmeausdehnungskoeff. spez. Wrme

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TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS


Bei den dicken Schalen S4R,S8R, und S8RT und den linearen und quadratischen Balken B21, B22, B31,B32 treten bei Biegung ber den Querschnitt Schubspannungen auf. Falls in der Materialeingabe eine *ELASTIC-Option vorkommt, berechnet ABAQUS aus den Parametern fr das elastische Verhalten eine effektive Schubsteifigkeit. Diese kann durch
*TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS

berschrieben werden. Falls die Materialeingabe keinen "elastischen Anteil" hat, muss die Schubsteifigkeit eingegeben werden.

*TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS muss direkt hinter der *SECTION Anweisung stehen.

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Bei Schalen:
*TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K13,K23

Bei Balken:
*TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS K23,K13

Falls nur ein Zahlenwert angegeben wird, wird fr beide Richtungen derselbe Wert genommen. Bei 2D-Balken braucht nur K23 angegeben werden. 3 2 2 1 Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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2. Beispiel: Verbundplatte
Eine Platte aus zwei Schichten steht unter gleichfrmigen Druck. Die beiden Laminate haben eine Orientierung von +/- 45o zu den Plattenseiten. Die Platte ist bezglich des globalen Systems verschoben und gedreht.
z z' y' c b a x'

Zur Knoteneingabe im gestrichenen System wird die *SYSTEM Option gesetzt.

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Ursprungskoordinaten: Koordinaten von a: Koordinaten von b: Abmessungen der Platte: Last:

(1,2,5) (2,3,5) (0,3,6) a = 10 inch h = 0.2 inch p = 100 lb/inch2

Die Stoffeigenschaften sind fr orthotropes Material im ebenen Spannungszustand durch E11 = 40 x 106 lb/inch2 E22 = 106 lb/inch2 G12 = G13 = G23 =0.5 x 106 lb/inch2 12 = 0.25

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Die Platte liegt in der xy-Ebene. Um die Verschiebungen bequem zu interpretieren zu knnen, werden sie im gestrichenen Koordinatensystem ausgegeben. Dies erreicht man durch die *TRANSFORM-Option mit den Richtungsvektoren

2 1 1 a= 3 2 = 1 5 5 0

0 1 1 b= 3 2 = 1 1 6 5

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*HEADING TWO LAYER COMPOSITE PLATE +/- 45 DEG ORIENTATION *SYSTEM 1.,2.,5. , 2.,3.,5. 0.,3.,6. *NODE 1, 0.,0.,0 17,10.,0.,0. 1601,0.,10.,0. 1617,10.,10.,0. *NGEN,NSET=BOT 1,17 *NGEN, NSET=TOP 1601,1617 *NFILL,NSET=ALL BOT,TOP,16,100 *TRANSFORM,TYPE=R,NSET=ALL 1.,1.,0., -1.,1.,1. *NSET,NSET=YPAR,GEN 1,1601,100 17,1617,100

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*NSET,NSET=XPAR,GEN 1,17 1601,1617 *ELEMENT,TYPE=S9R5 1,1,3,203,201,2,103,202,101,102 *ELGEN,ELSET=PLATE 1,8,2,1,8,200,8 *SHELL SECTION,ELSET=PLATE,COMPOSITE .1,3,LAMINA,LAYER1 .1,3,LAMINA,LAYER2 *TRANSVERSE SHEAR STIFFNESS 5.0E7,5.0E7 *MATERIAL,NAME=LAMINA *ELASTIC,TYPE=LAMINA 40.E6,1.E6,.25,.5E6,.5E6,.5E6 *ORIENTATION,NAME=LAYER1,SYSTEM=R 1.,1.,0.,-1.,1.,1. 3,-45. *ORIENTATION,NAME=LAYER2,SYSTEM=R 1.,1.,0.,-1.,1.,1. 3,45.

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*STEP *STATIC *BOUNDARY XPAR,2,3 YPAR,1 YPAR,3 *DLOAD PLATE,P,100. *EL PRINT,POSITION=AVERAGED AT NODES SF, SE, *NODE PRINT U, *END STEP

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Lsungsalgorithmen

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Lsungsalgorithmen
Im FE-Modell ist folgende Gleichgewichtsbedingung zu lsen: R(u) = K wobei R(u) die Summe aller inneren Krfte und K die Summe der ueren Krfte ist. u steht fr den Gesamtvektor der Verschiebungen (und evt. anderer Freiheitsgrade). Im linearen, statischen Fall ist R(u) = A . u so da A.u=K als lineares Gleichungssystem zu lsen ist. Im nichtlinearen Fall mu die Gleichung iterativ gelst werden.

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Newton-Raphson
(u) = R(u)-K = 0
R(u)

A1 u = K =>uu1 1 = 1 (u1) (u2) (u1) + (/u)1 u1=0 (/u)1 u1 = A2 u1 = - 1 => u1 u2 = u1 + u1 2 = (u2) (ui+1) (ui) + (/u)i ui=0 u1 u1 u2 u2 u3 u (/u)i ui = Ai+1 ui = - i+1 => ui ui+1 = ui+ ui i+1 = (ui+1)

A 1 A1

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Modifizierter Newton-Raphson
R(u)
Iterationsalgorithmus wie beim Newton-Raphson. Statt einer Tangentensteifigkeitsmatrix A wird immer dieselbe Anfangsmatrix verwendet.

u1 u2

u1 u2 u3

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Quasi-Newton
R(u)

K A 1 A0
1

Ai ui = -(ui) =>ui ui+1 = ui + ui i+1 = (ui+1) Mit dem neuen ui,i, i+1 wird aus Ai+1 ui = -(i-i+1) eine neue Steifigkeitsmatrix berechnet.
u3 u

u1 u1 u2

u2

Standardmig wird die Steifigkeitsmatrix alle 8 Iterationen neu berechnet. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Vergleich
Newton-Raphson Vorteil: Schnelle Konvergenz Nachteil: Nach jeder Iteration mu eine neue Steifigkeitsmatrix gebildet werden. Die Steifigkeitsmatrix kann bei bestimmten Materialeigenschaften unsymmetrisch werden. Modifizierter Newton-Raphson Es mu nur einmal die Steifigkeitsmatrix gebildet werden. Grerer Konvergenzradius. Nachteil: Langsamere Konvergenz Vorteil: Quasi-Newton Vorteil: Schnellere Konvergenz, erhlt die Matrixsymmetrie. Nachteil: Unter Umstnden grerer Rechenaufwand fr die Sekantenberechnung. In ABAQUS wird der BFGSAlgorithmus benutzt, zur Aktualisierung der Matrix.

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Inkremente
Bei statischen linearen Problemen wird die Lsung in einem Zeitschritt iteriert. Bei nichtlinearen Problemen oder bei zeitabhngigen Lasten, wird die Last in Inkremente aufgeteilt, wobei jedes Inkrement ein Zeitschritt bedeutet. Also auch statische Lasten werden in einem Zeitintervall aufgebracht. Jeder Zeitschritt wird iteriert, wobei die Gre des Inkrements von ABAQUS so gesteuert wird, da die Lsung innerhalb einer vorgegebenen Iterationsanzahl konvergiert.
Kn+1 K Kn+1 Kn u tn tn+1 t=1 Die Last ist im statischen Fall eine lineare Funktion der Zeit.

Kn

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Lsungsalgorithmen in ABAQUS
ABAQUS verwendet, je nach Problem alle drei Verfahren.
- bei stark nichtlinearen Problemen: Newton-Raphson - bei zyklischen Vorgngen (quasistatisch): modifizierter Newton-Raphson mit gelegentlichem Matrix-Update - bei groen Systemen und wenn die Matrix sich beim Update nur wenig ndert, bei starker Nichtlinearitt und Anwendung des Line Search Verfahrens: Quasi-Newton. Anforderung ber *SOLUTION TECHNIQUE

Zwei Kriterien mssen erfllt sein, damit im i-ten Iterationsschritt Konvergenz erreicht wird:
- i / K < 5.0E-3, wobei K eine ber die Struktur gemittelter Wert fr die Kraft ist - ui / ui+1 < 1.0E-3

Die Inkremente werden automatisch gesteuert. Falls im Inkrement nach 16 Iterationen keine Konvergenz erreicht wird, wird das Inkrement verkleinert. Nach 5 solchen Cut-Backs ohne Konvergenz wird die Berechnung abgebrochen. Alle Werte zur Steuerung der Iterationen knnen ber *CONTROLS verndert werden. Die Standardwerte sind ausreichend fr die meisten Anwendungen.

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Gleichungslsung
Bei linear statischen Problemen und bei den Iterationsverfahren mu die SystemMatrix aufgestellt und das Gleichungssystem gelst werden. Dies geschieht meist in zwei Schritten: Aufbau der Gesamtsteifigkeitsmatrix aus den Elementsteifigkeitsmatrizen (Assemblierung) Lsen des Gleichungssystems; hufig verwendete Algorithmen sind - Gausche Eliminationsverfahren (direkte Verfahren) - iterative Verfahren, z.B. CG-Verfahren In ABAQUS wird standardmig ein Sparse Solver verwendet: ein sog. Multifrontal-Solver besonders geeignet fr nichtkompakte Strukturen parallelisiert

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Ein iterativer Solver steht fr statische Probleme und stationre Wrmebergangsprobleme zur Verfgung. Der Algorithmus folgt der Domain Decomposition Methode, bei der die gesamte Struktur in nichtberlappende Bereiche zerlegt wird und jeder Bereich fr sich gelst wird. Mehr als dreifache Performancesteigerung gegenber dem Sparse Solver ist mglich, jedoch nur bei sehr gut konditionierten Systemen. Einige Bedinungen fr einen sinnvollen Einsatz sind: kompakte Strukturen mit Kontinuumselementen mehrere Millionen Freiheitsgrade mglichst homogenes Material kein von Kontaktwechselswirkungen dominiertes Problem keine Constraints, in denen groe Flchen miteinander gekoppelt werden (*TIE)

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Parallelisierung
Sparse Solver 2 Parallelisierungsstrategien - supernode die Abarbeitung einzelner Fronten erfolgt parallelisiert - tree mehrere Fronten werden parallel abgearbeitet Performanceverbesserung nur bei groen Problemen im ABAQUS-Aufruf bzw. ABAQUS-Environment-File mu parallel={supernode|tree} gesetzt werden

Iterativer Solver die einzelnen Domnen werden auf die angeforderten Prozessoren verteilt

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Belastungsgeschichte

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Belastungsgeschichte
Die Belastungsgeschichte ist eine Folge von Berechnungsschritten. Ein Berechnungsschritt ist logisch ein Lastfall, also eine komplette Problembeschreibung, die zwischen
*STEP, ... und *ENDSTEP

eingeschlossen ist. Ein Berechnungsschritt enthlt Prozeduren (= Analysearten) Lastarten Randbedingungen Ausgabeanforderungen

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STEP
*STEP[,AMPLITUDE={STEP,RAMP}][,INC=NINC][,NLGEOM][, PERTURBATION,][SOLVER=DDM]

Datenkarte: Untertitel fr den Step (optional) Bemerkungen: Der AMPLITUDE-Parameter beschreibt, wie die Last in dem Berechnungsschritt aufgebracht wird. STEP: RAMP: Die gesamte Last wird als Ganzes sofort aufgebracht. Die Last wird linear ber den Step aufgebracht.

Der Default hngt von der Prozedur ab und ist bei statischen Problemen vom Typ RAMP. Die Standardvorbesetzung sollte nicht gendert werden, d.h. der Parameter kann fast immer weggelassen werden.

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INC gibt die maximale Anzahl der Inkremente in diesem Berechnungsschritt an (Default: 10) Der NLGEOM-Parameter mu gesetzt werden, wenn das Problem geometrisch nichtlinear berechnet werden soll. Der Parameter ist wirksam fr alle folgende Steps. Der PERTURBATION-Parameter linearisiert das Problem, d.h. am aktuellen Arbeitspunkt der Kraft-Verschiebungskurve (base state) wird eine lineare Tangentensteifigkeitsmatrix konstruiert und darauf basierend das Strukturverhalten berechnet. Falls der Perturbation-Step - der erste Step ist, wird auf den Anfangsbedingungen aufgesetzt - ein spterer Step ist, wird auf dem Endzustand des letzten vorherigen Step aufgesetzt, der kein Perturbation-Step ist - einige Prozeduren sind automatisch Perturbation-Steps (z.B. *FREQUENCY) SOLVER=DDM schaltet den iterativen Solver ein

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Prozeduren
Einige wichtige Prozeduren, die ABAQUS anbietet: *BUCKLE *COUPLED TEMPERATUREDISPLACEMENT *DYNAMIC *FREQUENCY *COMPLEX FREQUENCY *HEAT TRANSFER *MODAL DYNAMIC *RESPONSE SPECTRUM *STATIC *STEADY STATE DYNAMICS Stabilittsberechnung gekoppelte TemperaturVerschiebungsberechnung dynamische Berechnung, direkte Zeitintegration Eigenfrequenzen und Eigenmoden komplexe Eigenfrequenzen und Eigenmoden Wrmeausbreitung dynamische Berechnung, Modenberlagerung Anwortverhalten Statik stationrer Zustand bei harmonischer Anregung

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Statik
Im Kurs befassen wir uns zunchst nur mit linear statischen Lastfllen.
*STATIC[,DIRECT] TINI,TTOTAL,TMIN,TMAX

Bemerkungen: Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist, mu der Benutzer in der folgenden Datenkarte die konstante Schrittweite angeben. Ansonsten wird die Schrittweite von ABAQUS variabel gewhlt. Die Datenkarte kann dann meistens entfallen. TINI TTOTAL TMIN TMAX anfngliches Zeitinkrement, wird von ABAQUS ggf. modifiziert, falls DIRECT gesetzt ist, ist dies das konstante Zeitinkrement Gesamtzeit des Berechnungsschrittes kleinstes zugelassenes Inkrement grtes zugelassenes Inkrement

Die beiden letzten Parameter haben nur Sinn, wenn das Inkrement variabel ist.

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Fr die meisten Flle braucht die Datenkarte zu *STATIC nicht eingegeben werden. Die Standardvorbesetzungen fr die Daten und auch fr die verschiedenen Konvergenzkriterien sind kompliziert und von den Prozeduren abhngig. Im Standardfall versucht ABAQUS die Last in einem Zeitschritt aufzubringen. Das bedeutet: TINI = 1.0 TTOTAL = 1.0 TMIN = 10-5 TMAX = 1.0 Maximale Anzahl an Gleichgewichtsiterationen pro Inkrement: 16

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Randbedingungen
Randbedingungen werden in ABAQUS ber die *BOUNDARY-Option festgesetzt. Dabei kann die Option in der Modelleingabe stehen, falls es sich um fixe Randbedingungen handelt, in denen Freiheitsgrade zu Null gesetzt werden, oder in der Belastungsgeschichte, wenn es sich um zeitlich vernderliche Randbedingungen handelt oder um fixe Randbedingungen, in denen Freiheitsgrade auf einen endlichen Wert gesetzt werden. In ABAQUS knnen Freiheitsgrade voneinander abhngig gesetzt werden, sog. Multipoint Constraints (MPCs). Dazu gibt es die Optionen *MPC und *EQUATION. Weitere kinematische Zwangsbedingungen sind Anfangswerte (*INITIAL CONDITIONS) Restarts (*RESTART) Funktionsverlufe fr Lasten und Verschiebungen (*AMPLITUDE). Wir behandeln nur fixe Randbedingungen.

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BOUNDARY
*BOUNDARY[,{OP={NEW,MOD}|FIXED}] OP=NEW OP=MOD FIXED evt. frher gesetzte Randbedingungen sind nicht mehr gltig die spezifizierten Randbedingungen kommen zu schon evt. bestehenden hinzu mit diesem Parameter mu die *BOUNDARY-Option im History-Teil des Eingabedatensatzes stehen. Alle Werte von Variablen, die in einem vorherigen Step mittels *BOUNDARY im History-Teil gesetzt wurden, sollen im aktuellen Step auf diesem Wert gehalten werden

Es gibt weitere Parameter, die hier nicht relevant sind.

Randbedingungen werden im direkten Format Type-Format eingegeben. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Direktes Format
N oder N-SET,DOF1,DOFL,VAL N N-SET DOF1 DOFL bezeichnet die Knotennummer oder die Knotengruppe, fr die die Randbedinung gelten soll ist der erste Freiheitsgrad ist der letzte Freiheitsgrad eines Bereiches, die festgesetzt werden sollen. Falls dieses Feld leer bleibt, wird nur der Freiheitsgrad DOF1 festgesetzt. Wert den der (oder die) Freiheitsgrad(e) annehmen sollen. Falls das Feld leer bleibt, sind die Verschiebungen oder Rotationen, die durch DOF1 bis DOFL gekennzeichnet sind, auf Null gesetzt.

VAL

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Type-Format
Bei reinen Spannungs-/Dehnungsanalysen knnen auch SymmetrieRandbedingungen angegeben werden. Desgleichen knnen Randbedingungstypen spezifiziert werden: N oder N-SET,TYP XSYMM YSYMM ZSYMM Symmetrieebene X = const (ux = y = z = 0) Symmetrieebene Y = const (uy = x = z = 0) Symmetrieebene Z = const (uz = x = y = 0)

Entsprechend gibt es auch XASYMM, YASYMM und ZASYMM fr Antisymmetriebedingungen. Weitere Typen sind ENCASTRE PINNED alle Verschiebungs- und Rotationsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null alle Verschiebungsfreiheitsgrade von N oder in N-SET sind Null

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Lasten
Im Kurs werden nur Knotenlasten (*CLOAD) und verteilte Lasten (*DLOAD) behandelt. Beide Optionen haben einen AMPLITUDE- und einen OP-Parameter. AMPLITUDE Standardmig wird die Last in der Weise aufgebracht, wie es der AMPLITUDEParameter in der *STEP Option vorsieht. Es lt sich mit der *AMPLITUDE Option eine Zeitfunktion definieren, die die Variation der Last ber den Berechnungsschritt beschreibt. Der AMPLITUDE-Parameter referiert diese Funktion. OP Falls mehrere Berechnungsschritte aufeinanderfolgen, besteht die Mglichkeit, da die Lastbeschreibung aus einem vorherigen Step modifiziert, weiter gltig bleibt oder vollkommen neu definiert wird.

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OP=NEW

alle frheren Lastbeschreibungen des gleichen Typs sind nicht mehr gltig und werden durch die Beschreibung in der folgenden Datenkarte ersetzt. Folgt keine Datenkarte, so werden alle Lastarten dieses Typs entfernt. Alle Lastbeschreibungen von vorherigen Steps bleiben gltig, die Last, die durch die folgende Datenkarte beschrieben wird, kommt hinzu. Falls diese Last sich auf dieselben Knoten bzw. Elemente bezieht, wie die Last desselben Typs in einem vorherigen Step, so wird diese ersetzt.

OP=MOD

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Beispiel: *STEP *STATIC *DLOAD A1,BX,20. B1,BY,50. *CLOAD N1,1,100. *ENDSTEP *STEP *CLOAD,OP=NEW *DLOAD,OP=MOD C1,BZ,10. A1,BX,30. *ENDSTEP Volumenkrfte der Gre 20 in X-Richtung auf die Elementgruppe A1 und der Gre 50 in Y-Richtung auf B1. Knotenkrfte in Richtung des ersten Freiheitsgrades der Gre 100. Die konzentrierten Krfte verschwinden, eine Volumenkraft der Gre 10 auf C1 in Z-Richtung kommt hinzu und die Volumenkraft auf A1 wird von 20 auf 30 gendert.

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Konzentrierte Krfte
*CLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][, OP={MOD|NEW}][,FOLLOWER] N oder N-SET,DOF,VAL

N N-SET DOF VAL

Knoten oder Knotengruppe, auf die die Kraft oder das Moment wirkt Nummer des Freiheitsgrades, auf den die Last wirkt Gre der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Bei Balken oder Schalen treten an den Knoten Rotationen auf. Falls die Kraftrichtung sich mit der Rotation am Knoten mitdrehen soll, mu der FOLLOWER-Parameter gesetzt werden. Dies ist nur wichtig bei groen Verschiebungen und Drehungen.

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Verteilte Lasten
*DLOAD[,AMPLITUDE=AMPLITUDE-Name][,OP={MOD|NEW}] E oder E-SET,TYP,VAL

E E-SET TYP VAL

Element oder Elementgruppe, auf die die Last wirkt Lastart, hngt vom Elementtyp ab. Gre der Last, wird ggf. noch mit der AMPLITUDE multipliziert

Je nach Elementtyp sind unterschiedliche Lastarten zugelassen. Eine vollstndige Beschreibung fr jedes Elements findet man im 14. Kapitel des ABAQUS Users Manual.

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Wichtige Lastarten sind: BX, BY, BZ BR, BZ P PX, PY, PZ P1, P2 Pn Volumenkrfte bei Kontinuums- und Schalenelementen Volumenkrfte bei axialsymmetrischen Kontinuums- und Schalenelementen Druck auf das Schalenelement; positiv in Richtung der Normalen Kraft pro Einheitslnge bei Balken Kraft pro Einheitslnge bei Balken in Richtung der lokalen 1- bzw. 2-Richtung. Gleichfrmiger Druck auf die n-te Seite bei Kontinuumselementen (2D und 3D) , Richtung in das Element hinein. Die Seitennummer des Elements hngt von der lokalen Knotennummerierung ab.

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Restart
Die *RESTART Option veranlat das Schreiben oder das Lesen (oder beides) von Restart-Dateien, so da ein ABAQUS-Lauf mit einem weiteren Step fortgesetzt werden kann in einem Step mit einer neuen Prozedur fortgesetzt werden kann in einem schon berechneten Step wieder aufsetzen kann einen Step, der aus Systemgrnden abgebrochen wurde, z.B. wegen Zeitberschreitung, beendet werden kann Die *RESTART Option steht im Modelleingabeteil, wenn ein Restart-File gelesen werden soll in der Belastungsgeschichte, wenn ein Restart-File geschrieben werden soll

Ein Restart-File ist ebenfalls Voraussetzung, um mittels der *POST OUTPUT Option aus einem abgeschlossenen ABAQUS-Lauf zustzliche Druckausgabe oder Ausgabe in eine Datei zu erzielen

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*RESTART,{READ|WRITE}[,FREQUENCY=N][,OVERLAY][, END STEP][,INC=NINC][,STEP=NSTEP]

Bemerkungen: mindestens READ oder WRITE mu angegeben werden. FREQUENCY gibt an, jedes wievielte Inkrement auf das Restart-File geschrieben werden soll (Default: 1). Das letzte Inkrement eines Steps wird immer gesichert. FREQUENCY=0 beendet das Beschreiben des Restart-Files. Nach Magabe des FREQUENCY-Parameters wird jedes N-te Inkrement hintereinander auf das Restart-File geschrieben. Gibt man den OVERLAYParameter ein, so wird immer nur ein Inkrement im Restart-File gehalten. Jedesmal wenn ein Inkrement gesichert wird, wird das alte berschrieben.

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Um einen Punkt im Restart-File zum Lesen exakt ansteuern zu knnen, gibt man die Step-Nummer und die Nummer des Inkrementes in diesem Step mit den Parametern STEP und INC an. Falls kein Step-Parameter angegeben wird, wird auf den letzten Step in dem Restart-File positioniert. Falls kein INC-Parameter angegeben wird, wird auf das letzte Inkrement im Step positioniert. Steps werden in der Reihenfolge, in der sie bearbeitet werden numeriert. Falls zu einer Kombination STEP=NSTEP, INC=NINC, END STEP gesetzt wird, so bedeutet das, da an dieser Stelle der momentane Step als abgeschlossen betrachtet werden soll. Im Eingabedatensatz mu dann allerdings eine *STEP Option folgen, die einen neuen Step definiert. Ein *RESTART,WRITE gilt fr alle folgenden Steps, bis ein weiteres *RESTART,WRITE vorkommt. Restart-Files werden nicht verlngert, jeder ABAQUS-Lauf erzeugt ein neues Restart-File

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Beispiel:
*RESTART,WRITE,FREQ=4 ... *STEP,INC=20 *STATIC ... *ENDSTEP *STEP,INC=30 *DYNAMIC ... *ENDSTEP
t STEP 1 5 3 2 1 4 6 1 2 3 4 5 STEP 2

Jeweils das 4. und 6. Inkrement im 1 Step und das 4. und 5. Inkrement im 2. Step knnen in einem folgenden Restart-Lauf angesprochen werden.

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Weitere Beispiele
Im Folgenden soll immer ein Restart erfolgen, der auf einem ABAQUS-Job mit Identifier job1 basiert. Der Restart-Job hat den Identfier job2. Aufruf: abaqus job=job2 oldjob=job1

1. Fortsetzung eines abgebrochenen ABAQUS-Jobs:


*HEADING Restart eines abgebrochenen Laufes *RESTART,READ,STEP=1,INC=increment

Wenn der STEP- und INC-Parameter wegfllt, setzt ABAQUS automatisch auf den letzten Step und das letzte Inkrement auf.

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2. Fortsetzung mit einem weiteren Step


*HEADING Restart mit einem neuen Step *RESTART,READ,STEP=1,INC=last-increment *STEP neue Step Definition *ENDSTEP

3. Aufsetzen in einem abgeschlossenen Step, um den Lastverlauf zu ndern, den Endzeitpunkt einer dynamischen Rechnung zu verlngern etc.
*HEADING Restart eines abgeschlossenen Laufes *RESTART,READ,STEP=1,INC=increment,END STEP *STEP modifizierte Step-Definition *ENDSTEP

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ABAQUS-Ausgabe

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Weit ber 300 Ausgabevariable sind je nach Prozedur, Element und Lastfall mglich. Eine Tabelle findet man in Kap. 4.2.1 des ABAQUS Users Manual. Ausgabeformen sind Druckausgabe Ausgabe auf eine Datei (fr Postprocessing mit HyperMesh, MSC.Patran u.a.) Ausgabe auf die Output Database (fr Postprocessing mit ABAQUS/CAE bzw. ABAQUS/Viewer) Restart-Datei Ausgabeanweisungen unterscheiden zwischen Knotenvariable Elementvariable Verschiebungen, Krfte, Druck, Temperaturen, Geschwindigkeiten, und andere Freiheitsgrade Spannungen, Dehnungen, Querschnittsvariable bei Schalen und Balken u.v.m

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Knotenvariable
U Un URn WARP NT RF RFn RMn CF CFn CMn alle Verschiebungs- und Rotationskomponenten n-te Verschiebungskomponente (n=1,2,3) n-te Rotationskomponente Verwlbung Temperaturen alle Komponenten der Reaktionskrfte und -momente n-te Komponente der Reaktionskraft n-te Komponente des Reaktionsmoments alle Komponenten der konzentrierten Krfte und Momente n-te Punktkraftkomponente n-te Punktmomentkomponente

Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Koordinaten, ...

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Elementvariable
S Sij SP SPn SINV MISES TRESC PRESS E Eij EP EPn ENER SENER alle Spannungskomponenten ij-te Spannungskomponente (1 i j 3) alle Hauptspannungskomponenten n-te Hauptspannungskomponente alle Stressinvarianten (MISES, TRESC, PRESS,INV3) MISES-Vergleichsspannung Tresca Druck ( p = - ii) alle Dehnungskomponenten ij-te Dehnungskomponente alle Hauptdehnungskomponenten n-te Hauptdehnungskomponente alle Energiedichten elastische Dehnungsenergie

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SF SFn SMn SE SEn

Querschnittskrfte Querschnittskrfte im n-ten Section Point Querschnittsmomente im n-ten Section Point alle Dehnungen, Krmmungen und Verwindungen im Querschnitt Dehnungen im n-ten Section Point

logarithm. Dehnungskomponenten, nominale Dehnungskomponenten, elastische und plastische Dehnungsanteile, Schubspannungskomponenten, ....

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Druckausgabe
Knotenvariable
*NODE PRINT[,FREQUENCY=I][,GLOBAL={NO|YES}][, NSET=Set-Name][,SUMMARY={YES|NO}][,TOTALS={YES|NO}]

Bemerkungen: FREQUENCY gibt an, nach jedem wievieltem Inkrement die Ausgabe erfolgen soll (Default: 1). FREQUENCY=0 unterdrckt die Ausgabe. Wenn eine *TRANSFORM Option gesetzt ist, kann diese durch GLOBAL=YES bersteuert werden und die Knotenvariablen werden im globalen System ausgegeben. NSET gibt die Knotengruppe an, deren Ergebnisse ausgegeben werden sollen; Default: alle Knoten. SUMMARY und TOTALS geben das Maximum, Minimum und den Gesamtwert der Variablen in jeder Spalte aus. Datenzeilen: Es folgen ein oder mehrere Datenzeilen, die jede eine Knotenvariable oder eine Liste von Knotenvariablen enthlt. Falls die *NODE PRINT Option nicht gesetzt wird, erfolgt keine Ausgabe. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Elementvariable
*EL PRINT[,FREQUENCY=I][ELSET=Set-Name][, POSITION={AVERAGED AT NODES|CENTROIDAL| INTEGRATION POINTS|NODES}][, SUMMARY={YES|NO}][,TOTAL={YES|NO}]

Bemerkungen: Der POSITION-Parameter gibt an, wie die Elementvariable ausgegeben werden sollen: AVERAGED AT NODES Die Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert. ber alle Beitrge an einem Knoten wird gemittelt. CENTROIDAL Elementvariable werden in der Elementmitte ausgewertet.

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INTEGRATION POINTS Elementvariable werden an den Integrationspunkten ausgewertet. NODES Elementvariable werden von den Integrationspunkten zu den Knoten extrapoliert, aber nicht gemittelt.

Datenzeilen: Liste der Section Points bei Balken- oder Schalenelemente, an denen die Variablen ausgegeben werden sollen. Falls diese Karte fehlt, werden die Standardwerte genommen. Bei Schalen ist das der 1. und der 5. Punkt, bei Balken hngt es vom Querschnitt ab. Die folgenden Datenzeilen enthalten die Elementvariablen. Wird keine Druckausgabe angefordert erfolgt keine Ausgabe.

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*ENERGY PRINT[,FREQUENCY=I]

Gibt Informationen ber die gesamte Energie im Modell aus.

*PRINT[,FREQUENCY=I][,RESIDUAL={YES|NO}][, SOLVE={YES|NO}]

Informationen ber die Residuen bei den Iterationen werden ausgegeben. Falls SOLVE=YES gesetzt ist, werden Informationen ber die Gleichungen und die Wavefront ausgegeben. Die Informationen werden in das Message-File id.msg geschrieben.

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Ausgabe auf Ergebnis-Datei


Die Ausgabe auf Datei ist hnlich wie die Druckausgabe gesteuert.
*NODE FILE *EL FILE *ENERGY FILE

mit denselben Parametern und Datenzeilen wie bei der Druckausgabe. Es knnen im Unterschied zur Druckausgabe nicht einzelne Komponenten geschrieben werden, sondern immer nur die gesamte Vektor- bzw. Tensorgre. Die Ausgabedatei ist im binren Format und wird fr das Postprocessing mit HyperMesh, MSC.Patran und anderen Postprozessoren bentigt. Man kann die Datei auch im ASCII-Format erzeugen. Dazu gibt man die Option *FILE FORMAT=ASCII ein.

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Ausgabe in die ODB


Die Datei id.odb wird von ABAQUS/CAE bzw. ABAQUS/Viewer fr das Postprocessing gelesen. Prozedurspezifische Ausgabe
*OUTPUT,{FIELD|HISTORY}[,FREQUENCY=I][,MODE LIST] [,OP={NEW|ADD|REPLACE}][,VARIABLE={ALL,PRESELECT}]

fordert Variable an fr Kontourplots, Animationen, Verschiebungsplots usw. HISTORY fordert Variable fr XY-Plots an (z.B. Energievariable, einzelne Komponenten an speziellen Orten im Modell) FIELD MODE LIST OP fordert Eigenmodes an bei *MODAL DYNAMIC bei Folgesteps kann die OUTPUT-Anweisung komplett ersetzt (NEW) bzw. ergnzt (ADD) werden. Bei REPLACE wird eine OUTPUTAnweisung desselben Typs (d.h. FIELD oder HISTORY) und derselben Hufigkeit (FREQUENCY) ersetzt

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VARIABLE

es kann eine bestimmte Vorauswahl von Element-, Knoten- und Energievariablen, prozedurspezifisch gewhlt werden (PRESELECT) oder alle Variable (ALL), die bei der Prozedur mglich sind, angefordert werden. Eine Tabelle findet man im Users Manual, Vol. I, Kap. 4.1.3

Datenzeilen: Liste von Eigenmodes, die in das ODB-File geschrieben werden sollen (wenn der Parameter MODE LIST gesetzt ist).

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Ausgabe von ausgewhlten Variablen


*OUTPUT,{FIELD|HISTORY}[,FREQUENCY=I][,OP={NEW|ADD|REPLACE}]

Dazu kommen dann weitere Anweisungen:


*ELEMENT OUTPUT[,ELSET=Set-Name][,VARIABLE={ALL,PRESELECT}] [,POSITION={CENTROIDAL|INTEGRATION POINTS|NODES] *NODE OUTPUT[,NSET=Set-Name][,VARIABLE={ALL,PRESELECT}] *ENERGY OUTPUT[,ELSET=Set-Name][,VARIABLE={ALL,PRESELECT}]

und weitere. Falls die VARIABLE-Option nicht gesetzt ist, folgen Datenzeilen mit den Variablennamen, die in das ODB-File geschrieben werden sollen.

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Suchen und Finden von Beispielen

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Schlsselwrter
Hufig sucht man ein ABAQUS-Beispiel, in dem ein Schlsselwort vorkommt, z.B. *ORIENTATION,SYSTEM=CYLINDRICAL.
abaqus findkeyword [job=job-name][maximum=max-output]

Es folgen beliebig viele Zeilen, die Schlsselwrter enthalten. Eine Leerzeile stt die Suche an. Es werden alle Beispieldatenstze, die in den Example Manuals, Verification Manuals und Seminarunterlagen fr ABAQUS/Standard und ABAQUS/Explicit vorkommen, nach den Schlsselwrter samt Parametern und Werten durchsucht. job-name das Ergebnis der Suche wird in eine Datei job_name.dat geschrieben, sonst in die Standardausgabe

max-output limitiert die Anzahl an Beispielen, die ausgegeben werden; Def. 100 pro Manual bzw. Unterlage

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Beispiel:
abaqus findkeyword *orientation,system=cylindrical

Ausgabe:
....... Searching in ABAQUS Example Problems Matches for line: ORIENTATION, SYSTEM = CYLINDRICAL Common matches : 16 discbrake_3d discbrake_3d_extrapara_300c discbrake_3d_xpl laminpanel_s4_prebuckle laminpanel_s9r5_prebuckle modelchangedemo_continuum thinsheetstretching_m3d9r thinsheetstretching_s4r : 16

boltpipeflange_3d_ortho discbrake_3d_extrapara discbrake_3d_separated dsatire_model laminpanel_s4r5_prebuckle laminpanel_stri65_prebuckle submerged_cyl_cylinder thinsheetstretching_s4 .......

Es gibt also u.a. 16 Datenstze aus dem ABAQUS/Standard Example Manual mit der Zeile: *ORIENTATION,SYSTEM=CYLINDRICAL Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Extrahieren von Datenstzen


Will man einen Beispieldatensatz nachrechnen oder fr das eigene Problem modifizieren, zieht man ihn aus der Beispielsammlung, die im ABAQUSInstallationsverzeichnis liegt heraus.
abaqus fetch job=job-name [input=input-file]

Dabei ist job-name der Name der Beispieldatei

input-file ein alternativer Name, den das extrahierte Beispiel erhalten soll.Der Datensatz wird dann im Arbeitsverzeichnis abgelegt.

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ABAQUS Umgebung

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ABAQUS Environment File


Im Environment-File sind Parameter gesetzt, die die Ressourcen und den Verlauf des ABAQUS-Jobs festlegen. Eine Beschreibung findet man im ABAQUS Site Guide und im ABAQUS Analysis Users Manual I (3.3.1), die aktuelle Besetzung erhlt man durch Eingabe von
abaqus job=id information=environment

ABAQUS wertet 3 Environment-Files aus in der Reihenfolge im Installationsverzeichnis: /installationsverzeichnis/abaqus/6.7-1/site/abaqus_v6.env Benutzer-Home-Verzeichnis: Arbeitsverzeichnis: abaqus_v6.env abaqus_v6.env

Man kann durch Anlegen und editieren einer Datei abaqus_v6.env das ABAQUS Environment verndern, in dem man hier die Vorbesetzungen der Parameter ndert.

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Die meisten Parameter sollten vom Benutzer nicht gendert werden. Manche sollten jedoch an das ABAQUS-Problem angepat werden. Diese sind (mit ihren Werten im Standard-Environment-File): pre_memory=33554432 standard_memory=33554432 Memory fr ABAQUS-Pre in 64-Bit-Worten Memory fr ABAQUS-Standard in 64-Bit Worten

Das entspricht jeweils 256 MByte. Die Gren knnen u.a. auch in MByte angegeben werden: pre_memory="256mb" standard_memory="256mb" Das Scratchfilesystem kann durch den Parameter scratch=directory gesetzt werden. Standardmig ist scratch=/tmp gesetzt. Je nach Plattenplatzbedarf oder auch an speziellen Rechnern ist es u.U. ntig, den Wert zu ndern. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Hauptspeicherbedarf
Informationen ber den Hauptspeicherbedarf whrend der Analyse erhlt man aus der Druckausgabedatei: abaqus datacheck job=id ... fr jeden Step werden Informationen ber bentigte Ressourcen ausgegeben
M E M O R Y A N D D I S K E S T I M A T E

SUMMARY FOR CURRENT NODE ORDERING (NOTE THAT IF NODE ORDERING CHANGES THE SIZE ESTIMATES FOR THE STEPS WILL CHANGE) STEP MAXIMUM DOF WAVEFRONT FLOATING PT OPERATIONS PER ITERATION 3.21E+11 -----------3.21E+11 MINIMUM MEMORY REQUIRED (MBYTES/MWORDS) 276.53/36.24 MEMORY TO MINIMIZE I/O (GBYTES/MWORDS) REQUIRED DISKSPACE (GBYTES/GWORDS) 1.28/172.07

1 ---MAX

5100 --------5100

1.47/197.03

------------------------------------276.53/36.24 1.47/197.03 1.28/172.07

die ABAQUS-Environmentvariable standard_memory muss mindestens den Wert in der Spalte unter MINIMUM MEMORY REQUIRED haben in der Spalte MEMORY TO MINIMIZE I/O steht der Wert des Speicherbedarfs, der die Ein-/Ausgabeoperation minimiert

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Der ABAQUS-Lauf kann anschlieend mit abaqus continue job=id ... fortgesetzt werden. Der Hauptspeicherbedarf fr ABAQUS-PRE pre_memory mu abgeschtzt werden und hngt von der Anzahl der Freiheitsgrade ab:
P R O B L E M S I Z E

NUMBER OF ELEMENTS IS NUMBER OF NODES IS NUMBER OF NODES DEFINED BY THE USER TOTAL NUMBER OF VARIABLES IN THE MODEL

53752 59694 59694 179082

(DEGREES OF FREEDOM PLUS ANY LAGRANGE MULTIPLIER VARIABLES)

die Vorbesetzung von 256 MBytes fr pre_memory ist fr 250 000 Freiheitsgrade ausreichend Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Typischer Zusammenhang zwischen Freiheitsgraden und Pre_Memory

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Plattenplatzbedarf
whrend der Analyse werden groe temporre Dateien erzeugt
ESTIMATED FILE SIZES FILE MWORDS GBYTES

.fct .nck .opr ------TOTAL

154.650 1.290 16.126 ------172.066

1.152 0.010 0.120 ------1.282

anhand dieser Informationen muss u.U. das Scratchfilesystem ausgewhlt werden

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ABAQUS am RZ
ABAQUS gibt es fr alle gngigen Unix-Systeme, einschlielich Linux, und fr Windows NT/2000/XP. Am RZ kann ABAQUS auf 4 Ebenen genutzt werden: HP XC6000 Cluster (XC1) HP XC4000 Cluster (XC2) Workstations PCs unter Windows, Linux Berechnung groer Probleme Erzeugung der Eingabedatei an irgendeiner Maschine mit einem Editor, ABAQUS/CAE, HyperMesh oder MSC.Patran Rechnung im Batch an einem der Parallelrechner Postprocessing an irgendeiner Maschine mit ABAQUS/CAE, ABAQUS/Viewer, HyperMesh oder MSC.Patran

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ABAQUS-Aufruf

Aufruf:
abaqus job=id [analysis|datacheck|continue|help|syntaxcheck| information={environment|local|memory|release|status}] [input=input-file][user=source-file][oldjob=oldjob-id] [fil={append|new}][memory=memsize] [interactive|background][scratch=scratch-dir] [parallel={supernode|tree}][cpus=anzahl_der_cpus] [output_precision={single|full}]

Viele Parameter knnen auch (alternativ) im ABAQUS Environment-File gesetzt werden. Genaue Beschreibungen aller mglichen Parameter stehen im ABAQUS Analysis Users Manual, Kap. 3.2.2

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Standardaufruf:
abaqus job=id [input=input-file][oldjob=oldjob-id]

id

ist die Kennung des Jobs, alle erzeugten Dateien erhalten den Namen id.extension

input-file falls die Eingabedatei nicht id.inp heit, mu ihr Name hier angegeben werden

oldjob-id ist die Job-Id eines vorherigen ABAQUS-Jobs auf den ein Restart aufsetzt. Dieser Parameter mu also immer vorhanden sein, wenn im Eingabe-File ein *RESTART,READ vorkommt

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ABAQUS auf den Linux Clustern


Das Rechenzentrum betreibt als Hchstleistungsrechner zwei Linux-Cluster: HP XC6000 ist ein System aus 101 Rechenknoten mit jeweils 2 Itanium2 Prozessoren und 2 Rechenknoten mit jeweils 8 Prozessoren, die mit einem Quadrics II Kommunikationsnetzwerk verbunden sind. ist ein System aus 750 Rechenknoten mit jeweils zwei Dual Core Opteron Prozessoren, die mit einem InfiniBand Interconnect verbunden sind.

HP XC4000

Dazu kommen jeweils noch weitere Service- und Fileserverknoten und viele TBytes groe Dateisysteme. Genaue Informationen findet man auf der RZ Webseite http://www.rz.uni-karlsruhe.de/ssck/ssck.php Groe Probleme sollten unter Kontrolle des Job Management Systems gerechnet werden. Das JMS richtet die Job-Umgebung ein und stellt die Ressourcen wie CPU-Zeit, Hauptspeicher und Anzahl der Prozessoren bereit.

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Scratchfilesysteme
SFS ist ein globales Filesystem, welches als Scratchfilesystem oder auch als temporres Filesystem verwendet werden kann. Der Zugang erfolgt blicherweise ber die Umgebungsvariable $WORK. Im ABAQUS Environmentfile werden $-Zeichen nicht interpretiert. Daher mu man den Inhalt von $WORK explizit angeben, also: scratch="/home/ssck/groupid/userid" Es gibt an jedem Knoten ein lokales Filesystem, das als Scratchfilesystem genutzt werden kann, d.h. die Dateien sind am Ende des ABAQUS-Jobs automatisch gelscht; das lokale Filesystem wird ber die Variable $TEMP angesprochen. Auch hier mu man wegen des $-Zeichens das Verzeichnis explizit angeben. Da das Verzeichnis den Namen dynamisch bezieht, kennt man ihn nicht im Vorhinein. Der komfortableste Weg, Scratch-Verzeichnisse festzulegen, fhrt ber die Mglichkeit, im ABAQUS-Environmentfile Python-Script-Anweisungen platzieren zu knnen: import os scratch=os.environ[WORK] entsprechend auch fr TEMP. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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ABAQUS Umgebung auf den HP XC Clustern


ABAQUS Environmentvariable (mit Vorbesetzung): pre_memory="256mb" standard_memory="1024mb" import os scratch=os.environ[WORK] Je nach Bedarf sollte der Anwender eine oder mehrere dieser Variable in seinem lokalen ABAQUS Environmentfile modifizieren.

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Job-Submit auf den HP XC Clustern


abqjob -j id -t time -m memory [-c jobclass][-p procs] [-d node][-T time][-i inputfile][-o oldjob-id][-f {append|new}] [-u source-file][-D direct_solver][-s optionstring]

-j id -t time -m memory -p procs

Jobkennung CPU-Zeit in Minuten Hauptspeicherbedarf in MByte Anzahl der Prozessoren (Vorbestetzung: 1)

-d Knotentyp t fr dnne (thin) Knoten=Knoten mit 2 Prozessoren (=Vorbes.) f fr dicke (fat) Knoten=Knoten mit 8 Prozessoren -T time max. Realzeit in Minuten (Vorbesetzung: 1.1*CPU-Zeit)

-i inputfile Name einer Eingabedatei, die nicht id.inp heit.

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-c jobclass es gibt zwei Jobklassen: p fr Production (=Vorbesetzung) und d fr Development Durch Eingabe von job_class bekommt man die Ressourcen dieser Klassen angezeigt. -o oldjob-id Kennung eines schon gerechneten Jobs, wenn ein Restart erfolgen soll -u user-sub Name eines Fortran-Quellprogramms oder Objekt-Files, das in den ABAQUS-Job eingebunden werden soll -D solver wenn parallel gerechnet wird (p<1) und der direkte Solver benutzt werden soll, mu " -D y " angegeben werden, sonst wird der DDM Solver verwendet hier knnen weitere Optionen aus dem ABAQUS-Aufrufen (eingeschlossen in ") eingegeben werden.

-s string

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Spezielle Problemlsungen

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Eigenfrequenzen und -moden


Die *FREQUENCY-Prozedur zieht aus der Schwingungsgleichung ( t ) + Ku ( t ) = 0 Mu die Eigenfrequenzen und Eigenmoden. die Struktur kann vorbelastet werden als Unteroption von *ELASTIC mu die Dichte angegeben werden (*DENSITY)
*FREQUENCY[,NORMALIZATION={DISPLACEMENT|MASS}][, EIGENSOLVER={LANCZOS|SUBSPACE}][, BIAS=][,USER BOUNDARIES][,NUMBER INTERVALL=N]

Es folgen 1 oder 2 Datenzeilen, abhngig davon, wie der EIGENSOLVERParameter gesetzt ist, durch den die Extraktionsmethode fr die Eigenwerte und vektoren gewhlt wird. Der NORMALIZATION-Parameter legt fest, wie die Eigenvektoren normiert werden. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Falls die Lanczos-Methode gewhlt wird und parallelisiert gerechnet werden soll, knnen weitere Parameter gesetzt werden. Diese legen Bereichsgrenzen des Frequenzintervalls fest, das berechnet werden soll. Es mssen mindestens so viele CPUs angefordert werden, wie es Frequenzbereiche gibt. NUMBER INTERVALL BIAS Anzahl der Frequenzbereiche, falls dieser Parameter fehlt, wird 1 Bereich angenommen bestimmt die Bereichsgrenzen bi:
i 1 - , 1 ,i N 1 b i = ( max min ) ----------------N 1

max und min sind die Grenzen des Frequenzbereiches; wenn =1 gewhlt wird der Bereich in N gleiche Intervalle unterteilt. USER BOUNDARIES Bereichsgrenzen werden in einer Datenzeile festgelegt.

BIAS und USER BOUNDARIES schlieen sich gegenseitig aus! Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Lanczos-Methode
besonders fr eine groe Anzahl von Eigenwerten-/moden geeignet parallelisiert; Frequenzbereich mu in Intervalle aufgeteilt werden, pro CPU wird ein Intervall bearbeitet 1. Datenzeile: N,Min,MAX, Anzahl der Eigenwerte und -moden, die berechnet werden sollen MIN,MAX minimale bzw. maximale Frequenz, bis zu der die Eigenwerte und moden berechnet werden sollen; falls NUMBER INTERVALL > 1 ist, mssen diese Werte gesetzt werden N Verschiebungspunkt; die Eigenwerte, die diesem Punkt am nchsten liegen, werden extrahiert

Weitere Daten in der Zeile werden nicht besprochen. Hierfr werden die Standardvorbesetzungen empfohlen.

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2. Datenzeile: Hier werden bis zu 8 Zahlen pro Zeile eingegeben, die die Frequenzbereichsgrenzen festlegen. Diese Datenzeile mu eingegeben werden, wenn NUMBER INTERVALL=N > 1 USER BOUNDARIES und

in der *FREQUENCY-Option angegeben wurde. Es mssen genau N-1 Werte eingegeben werden.

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Subspace-Iteration-Methode
Datenzeile: N,MAX,,NV,IMAX N MAX NV IMAX Anzahl der Eigenwerte und -moden, die berechnet werden sollen maximale Frequenz, bis zu der die Eigenwerte und -moden berechnet werden sollen Verschiebungspunkt; die Eigenwerte diesem Punkt am nchsten liegen, werden extrahiert Anzahl der Vektoren, die fr die Unterraum-Iteration verwendet werden sollen (Default: das System whlt aus) Maximale Anzahl an Iterationen (Default: 30)

falls sowohl N, als auch MAX angegeben werden, wird das Kriterium genommen, das zuerst erfllt ist je grer NV ist, desto schneller konvergiert das Verfahren, aber um so mehr Hauptspeicher ist ntig; NV~2N Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Bemerkungen die Frequenzen werden in [Umdrehungen/Zeiteinheit] gemessen der Verschiebungspunkt mu in [Umdrehungen/Zeiteinheit]2 angegeben werden die Angabe eines Verschiebungspunktes ist notwendig, wenn die Struktur Starrkrperfreiheitsgrade (und somit Nullfrequenzmoden) hat. Die niedrigsten N Werte von |max2 -| werden berechnet.

Beispiel: Schwingungen eines Kabels unter Spannung P

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*HEADING . . *STEP,NLGEOM 1. Step: Vorspannung des Kabels *STATIC *CLOAD 14,1,500. *NODE FILE U *EL PRINT S,MISES,E *NODE PRINT U,RF,CF *END STEP ******************************* *STEP Step 2: Die ersten 4 Eigenwerte *FREQUENCY 4 *END STEP

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Dynamische Probleme
Zu lsende Differentialgleichung

( t ) + Cu ( t ) + Ku ( t ) = P ( t ) Mu

M C K P u

ist die Massenmatrix die Dmpfungsmatrix die Steifigkeitsmatrix der Lastvektor der Verschiebungsvektor

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Explizite Zeitintegration
Diskretisierung der Zeit und der Zeitableitung (zentrale Differenzenmethode) Auswertung der Bewegungsgleichung zur Zeit t u(t+t) hngt ausschlielich von Gren zur Zeit t und frher ab Vorteil: Hufig sind M und C diagonal, es mssen keine Gleichungssysteme gelst werden

Nachteil: bedingte Stabilitt Zeitinkrement mu kleiner als eine kritische Gre 2/max sein, wobei max die grte signifikante Eigenfrequenz der Struktur ist daher nur fr kurzzeitige Prozesse mit wenigen Zeitschritten geeignet.

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Implizite Zeitintegration
u(t+t) hngt auch von anderen Gren zur Zeit t+t ab das bedeutet, da u(t+t) durch Lsen von Gleichungssystemen in jedem Zeitschritt ermittelt werden mu nach der Art, wie die Zeit und die Zeitableitungen diskretisiert werden, unterscheidet man verschiedene Methoden, z.B.
- Houboltsche Methode - Wilsonsche -Methode - Newmarksche Methode

Die Wilsonsche und die Newmarksche Methode enthalten freie Parameter ( bzw. ,) ber die man das Stabilittsverhalten der Lsung verbessern kann. Implizite Verfahren sind stabil, aber aufwendig.

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Modale Superposition
Entwicklung von u nach den ersten p Eigenmoden der Struktur die Ordnung des Systems reduziert sich von n auf p falls die Dmpfung vernachlssigt oder durch eine Diagonalmatrix approximiert werden kann, sind alle Matrizen diagonal und das System entkoppelt in p Gleichungen zu je einem Freiheitsgrad Zeitintegration wird exakt durchgefhrt Die Methode ist sehr konomisch bei linearen Systemen, da die Transformation und Rcktransformation nur einmal durchgefhrt werden mu.

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Dynamische Berechnungen in ABAQUS


explizite Verfahren spezielles Programm ABAQUS/Explicit fr kurzzeitdynamische Vorgnge und geometrisch nichtlineare Probleme mit groen Verschiebungen Hilber-Hughes-Taylor (=modifizierte Newmark-Methode) Unterraum-Projektionsmethode ber *DYNAMIC modale Superposition ber *MODAL DYNAMIC

implizite Verfahren

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DYNAMIC
Hilber-Hughes-Taylor
*DYNAMIC[,ALPHA=][,DIRECT][,HAFTOL=haftol][, INITIAL=NO][,NOHALF]

Datenzeile: TINC,TTOTAL,TMIN,TMAX Die Hilber-Hughes-Taylor-Methode enthlt einen freien Parameter zur Steuerung der numerischen Dmpfung: [ 1 3, 0 ] =0 =-1/3 =-0.05 keine Dmpfung maximale Dmpfung Standard

Wenn der DIRECT-Parameter gesetzt ist, wird mit fester Schrittweite TINC bis TTOTAL integriert. Der NOHALF-Parameter unterdrckt dann die Berechnung des Half-Step-Residuums

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Wenn der HALFTOL-Parameter gesetzt wird, wird mit variabler Schrittweite gerechnet, wobei TINC ein anfngliches Inkrement ist. TMIN ist ein minimales Zeitinkrement (Standardvorbesetzung: MIN(TINC,10-5TTOTAL) TMAX maximal zugelassenes Zeitinkrement (keine Vorbesetzung)

Mit dem HAFTOL-Parameter wird die Schrittweite gesteuert. Zu jedem Zeitpunkt wird iteriert, bis innerhalb einer Toleranz, Gleichgewicht herrscht. In der Mitte zwischen 2 Zeitschritten, also bei t+t/2, wird das Residuum + Cu + Ku P = R Mu t + t 2

berechnet. Falls R grer als haftol ist, wird das Inkrement verkleinert.

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Empfehlung fr haftol: 0.1 - 10 mal Grenordnung von P (ohne Reibung) 1 -100 mal der Grenordnung von P bei Systemen mit Reibung

ABAQUS berechnet standardmig zu Beginn eines jeden Steps die Beschleunigung. Falls INITIAL=NO gesetzt ist, wird auf die Beschleunigung des vorigen Steps aufgesetzt. Der DIRECT- und HAFTOL-Parameter schlieen sich gegenseitig aus.

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Unterraum-Projektion Der Verschiebungsvektor wird nach den ersten p Eigenmodes entwickelt. Die somit entkoppelten p Bewegungsgleichungen werden mit einem expliziten Verfahren integriert. Die p Eigenmodes mssen vorher in einem *FREQUENCYStep ermittelt werden.
*STEP *FREQUENCY p . . *STEP *DYNAMIC,SUBSPACE,VECTORS=p TINC,TTOTAL

Als festes Zeitinkrement wird MIN(TINC,0.4/max) gewhlt, wobei max die hchste der p Eigenfrequenzen ist.

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MODAL DYNAMIC
Fr lineare Probleme ist die modale Superposition die geeignete Integrationsmethode.
*MODAL DYNAMIC[,CONTINUE={YES,NO}] TINC,TTOTAL

Dieser Anweisung mu ein *FREQUENCY-Step vorangehen um die ersten p Eigenmodes zu bestimmen, wobei abgeschtzt werden mu, wieviele Modes signifikant sind. Falls CONTINUE=YES gesetzt wird, werden fr die Geschwindigkeiten Anfangsbedingungen gesetzt bei einem ersten *MODAL DYNAMIC Step aus *INITIAL CONDITION,TYPE=VELOCITY bei einem Folge-Step: aus den Geschwindigkeiten am Ende des vorigen Steps Ausgabe von speziellen modalen Gren ber *MODAL OUTPUT *MODAL PRINT *MODAL FILE Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Anfangsbedingungen
Anfangsgeschwindigkeiten knnen an jedem Knoten in Richtung und Gre vorgegeben werden:
*INITIAL CONDITION,TYPE=VELOCITY[,INPUT=inputfile] N oder N-SET,DOF,VEL

N N-SET DOF VEL

bezeichnet die Knotennummer bzw. die Knotengruppe, fr die die Anfangsbedingung gelten soll der Verschiebungsfreiheitsgrad, der die Richtung der Anfangsbedinung festlegt Gre der Geschwindingkeitskomponente

Es knnen beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen, knnen sie auch ber den INPUT-Parameter eingelesen werden.

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Masse und Dmpfung


Die Masse mu ber die *DENSITY-Option in das System eingefhrt werden. Dmpfung aufgrund der Materialeigenschaften wird
- bei direkten Integrationsverfahren (explizit oder implizit) durch die *DAMPING-Option - bei indirekten Verfahren (modale Superposition) durch die *MODAL DAMPING-Option

bercksichtigt.

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Kritische Dmpfung
Dmpfungsma des i-ten Modes: i= ci/cr; cr ist die kritische Dmpfung i liegt zwischen 1% und 10%

*MODAL DAMPING,DIRECT n,m, . . n,m sind Zahlen, die einen Moden-Bereich bezeichnen, fr die das Dmpfungsmass gelten soll. Falls m fehlt, gilt das Dmpfungsma nur fr den n-ten Mode

Es knnen beliebig viele Zeilen eingegeben werden.

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Rayleigh Dmpfung
Dmpfungsmatrix: C = RM + RK; wobei M die Massenmatrix und K die Steifigkeitsmatrix ist

Bei direkter Integration:


*DAMPING,ALPHA=R,BETA=R

Bei modaler Superposition:


*MODAL DAMPING,RAYLEIGH n,m,R,R . .

n,m

sind Zahlen, die einen Moden-Bereich bezeichnen, fr die die Konstanten R und R gelten soll. Falls m fehlt, gilt das Dmpfungsma nur fr den n-ten Mode

Es knnen beliebig viele Zeilen eingegeben werden.

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Materialabhngige Dmpfung
Es werden im *FREQUENCY-Step die Dmpfungsmae fr jedes Material bercksichtigt und daraus das Dmpfungsma fr die Modes berechnet. In jeder Material-Definition mu das fr dieses Material gewnschte Dmpfungsma gesetzt werden:
*DAMPING,COMPOSITE=m

Im *MODAL DYNAMIC-Step folgt dann:


*MODAL DAMPING,MODAL=COMPOSITE n,m . .

n,m

sind Zahlen, die einen Moden-Bereich bezeichnen

Es knnen beliebig viele Zeilen eingegeben werden.

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3. Beispiel: Eingespannter Balken


Einseitig eingespannter Balken mit rechteckigem Querschnitt Lnge: 200 mm, Breite: 50 mm, Hhe: 5 mm E-Modul: 2*105 N/mm2, Poisson-Zahl: 0.3, Dichte: 2.3*10-5 kg/mm3 senkrechte Kraft auf das freie Ende: 1200 N

1. Step: 2. Step:

statische, lineare Analyse: Auslenkung des Balkens dynamische Analyse: Schwingungen des Balkens

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*HEADING 3. BEISPIEL: EINGESPANNTER BALKEN *NODE 1, 0.000, 0.000 3, 40.000, 0.000 5, 80.000, 0.000 7, 120.00, 0.000 9, 160.00, 0.000 11, 200.00, 0.000 *NSET,NSET=SPITZE 11 *ELEMENT,TYPE=B21,ELSET=BEAMS 1, 1, 3 2, 3, 5 3, 5, 7 4, 7, 9 5, 9, 11 *BEAM SECTION,SECTION=RECT,ELSET=BEAMS,MATERIAL=MATEA 50., 5. *MATERIAL,NAME=MATEA *ELASTIC 2.E5,.3 *DENSITY 2.3E-5 *DAMPING,ALPHA=0.25,BETA=0.003 *BOUNDARY 1,1,2 1,6

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*STEP AUSLENKUNG AUS DER RUHELAGE *STATIC *CLOAD 11, 2, -1200. *OUTPUT,HISTORY,FREQUENCY=1 *NODE OUTPUT,NSET=SPITZE U *END STEP *STEP,INC=100 AUSSCHWINGEN *DYNAMIC,INITIAL=YES,HAFTOL=1200. .1,5.0 *CLOAD 11,2,0.0 *END STEP

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Wrmetransport
Neben den anderen Berechnungsarten, wie z.B. Statik, Dynamik knnen auch Wrmetransport-Probleme mithilfe der *HEAT TRANSFER Prozedur gelst werden. Dabei knnen die Probleme Wrmeleitung Wrmestrmung (Konvektion) Wrmestrahlung behandelt werden. Lineare oder nichtlineare, stationre oder instationre Probleme knnen ebenfalls gelst werden. = c k + q =Wrmequellen (-senken) dichte q

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Randbedingungen
Vorgegebene Temperatur auf den Randknoten = 1 Wrmebergang durch den Rand q2= h(2 ) Strahlung q3= (34 4) k=Wrmeleitfhigkeit h=Wrmebergangskoeffizient =Stefan-Boltzmann-Konstante = Emissivitt 3

q2

(x, t)
q3

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instationr:

0 0 ) oder ohne ( q = 0 ) Wrmequellen (-senken) mit ( q

stationr:

= 0 mit oder ohne Wrmequellen (-senken)

nichtlinear:

Materialkonstanten oder Randbedingungen sind temperaturabhngig

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Elemente mit Temperatur-Freiheitsgrad


Heat Transfer Elemente beginnen entweder mit DCnDm DCCnDm DSm Kontinuums-Wrmeleitungselemente oder Kontinuums-Wrmeleitungselemente mit Konvektion Schalenelemente mit Wrmeleitung

Smtliche Heat Transfer Elemente untersttzen die Ausgabe von Temperatur in der Art, da sie direkt von dem entsprechenden Verschiebungs-Element als Belastung ber die *TEMPERATURE-Option bernommen werden kann.

Beispiel: CPS4 ist das zu DC2D4 quivalente Spannungselement.

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Beschreibung der Materialeigenschaften


Im Material-Eingabedatensatz unter der *MATERIAL-Option mu die Wrmeleitfhigkeit (*CONDUCTIVITY) im instationren Fall zustzlich sowohl die spezifische Wrmekapazitt (*SPECIFIC HEAT) als auch die Dichte (*DENSITY) eingegeben werden.

Beispiel: Kennwerte fr einen Kalksandstein


*MATERIAL,NAME=KALK *CONDUCTIVITY 1.6 *SPECIFIC HEAT 1000. *DENSITY 2000.

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Anfangsbedingungen
Die Option *INITIAL CONDITIONS kann in Verbindung mit dem Parameter TYPE=TEMPERATURE dazu verwendet werden, einzelnen Knoten oder Knotengruppen eine Anfangstemperatur zuzuweisen. Sollte eine solche Zuweisung fehlen, wird der Wert standardmig zu Null gesetzt. Diese Option kann auch bei gekoppelter Temperatur-Spannungsberechnung verwendet werden.
*INITIAL CONDITIONS,TYPE=TEMPERATURE][,INPUT=inputfile] N oder N-Set,T(1),T(2),etc.

N oder N-Set T(i)

Knoten oder Knotengruppe auf die sich die Option bezieht. Anfangswert der Knoten, wobei mehrere Werte erscheinen knnen und zwar fr Schalenelemente je nach Anzahl der Querschnittspunkte.

Es knnen beliebig viele Datenzeilen eingegeben werden. Wenn die Datenzeilen in einer Datei inputfile stehen, knnen sie auch ber den INPUT-Parameter eingelesen werden. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Stationrer Fall
Eingabemuster eines stationren Wrmebergangsproblems.
*STEP *HEAT TRANSFER,STEADY STATE ..... *BOUNDARY ..... *CFLUX, .. ..... *DFLUX, ... ..... *FILM ..... *ENDSTEP

Die Angabe von STEADY STATE vermittelt ABAQUS, da es sich hierbei um einen stationren Vorgang handelt.

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Instationrer Fall
*HEAT TRANSFER[,DELTMX=DTMAX][,END={SS|PERIOD}]

TINI,TTOTAL,TMIN,TMAX,DELTA

Dabei bedeuten DTMAX SS oder PERIOD TINI TTOTAL TMIN TMAX DELTA Die maximal zulssige Temperaturnderung whrend eines Inkrements Eine Abbruchbedingung fr den Step Anfangs Zeitschritt Gesamtzeit Minimal zulssiger Zeitschritt Maximal zulssiger Zeitschritt steht nur in Verbindung mit dem Parameter END=SS, und stellt eine untere Grenze fr die Temperaturvernderung dar

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TMAX kann beliebig gewhlt werden (in sinnvoller Weise). Fr TMIN gilt eine untere Schranke:

c 2 - l t ----6k
l ist der charakteristische Knotenabstand bzw. Seitenlnge der Elemente. Falls die Schranke unterschritten wird, kann die Zeitintegration instabil werden.

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Typische Struktur fr den Aufruf eines instationren Fall.


*STEP *HEAT TRANSFER,DELTMX= ...,END= ... ..... *FILM,OP=MOD, ..... ..... *CFLUX, .. ..... *DFLUX, ... ..... *ENDSTEP

Durch die Eingabe von DELTMX und/oder END wird ABAQUS vermittelt, da es sich um einen instationren Vorgang handelt.

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Lastarten bei Heat Transfer


Bei Wrmeleitungsproblemen wird die uere Wrmezufuhr als Lastart behandelt. Es gibt zwei Mglichkeiten:

Eingabe einer konzentrierten Wrmezufuhr CFLUX 800 W 4 1 3 2

Die Einheit ist Leistung=Energie/Zeit; z.B. W=J/sec

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CFLUX
*CFLUX[,AMPLITUDE=Name][,OP={MOD|NEW}] N oder N-Set,DOF,CFLUX

N oder N-Set DOF CFLUX Beispiel:


*CFLUX 4,11,800

Knoten oder Knotenset auf die sich die Belastung bezieht Freiheitsgrad (i.d.R. DOF=11) Referenzwert des Wrmeflu

Anstelle von DOF=11 kann man auch ein Leerzeichen oder eine 0 eingeben. Bei Schalenelemente (DS4, DS8) haben die Temperatur-freiheitsgrade durch den Querschnitt die Nummern 11, 12, ... Falls eine Amplitude referiert wird, wird ein Wert fr CFLUX ignoriert. Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE, mit der ein zeitabhngiger Flu definiert werden kann. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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DFLUX
Eingabe einer verteilten Wrmezufuhr DFLUX 750 W/m2 S4 DC2D4 S3 S2

S1 auf eine Elementseite (2D und 3D) oder auf den Randknoten eines Elements (1D). Die Einheit ist Leistung/Flche; z.B. W/m2 Falls eine Amplitude referiert wird, wird ein Wert fr DFLUX ignoriert. Der AMPLITUDE-Parameter bezieht sich auf ein *AMPLITUDE, mit der ein zeitabhngiger Flu definiert werden kann. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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DFLUX
*DFLUX[,AMPLITUDE=Name][,OP={MOD|NEW}] E oder E-Set,Sn,DFLUX

E oder E-Set Sn DFLUX

Element oder Elementset n kennzeichnet Flchen- oder Seitennummer des Elements, das beansprucht wird. Referenzwert der Wrmezufuhr

Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe


*DFLUX 1,S4,750

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Wrmebergang durch eine Oberflche


Dieses Problem wird in ABAQUS mit der *FILM Option beschrieben. Dabei berechnet sich der Wrmeflu bezogen auf die Flche mit der Formel q=h( - ) h : ist der Wrmebergangskoeffizient Einheit: Leistung/Flche : ist die aktuelle Temperatur an der Oberflche : ist die Umgebungstemperatur

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FILM
*FILM[,AMPLITUDE=Name][,FILMAMPLITUDE=Name][, OP={NEW|MOD}] E oder E-Set,Fn,TU,H

E oder E-Set Fn

Element oder Elementset n kennzeichnet die Flchen- oder Seitennummer des Elements,das beansprucht wird. Umgebungstemperatur bergangskoeffizient

TU H

Falls eine der beiden oder beide Amplituden referiert werden, um eine Zeitabhngigkeit der jeweiligen Gre festzulegen, hat der entsprechende Wert in der Datenkarte keine Bedeutung.

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Beispiel aus der Bauphysik: Lufttemp. = 288 K h=23 W/m2K

Oberfl.Temp.

El=1 (DC2D4)

Wrmebergang von der Luft in das Mauerwerk, dabei stellt h den Wrmebergangskoeffizienten zwischen der Luft und der Oberflche des Mauerwerks dar. Auf das Beispiel bezogen folgt die Eingabe
*FILM 1,F4,288,23

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4. Beispiel: Wrmetransport
In diesem Beispiel ist ein Wrmetransportproblem durch eine Mauer dargestellt. Zuerst erfolgt eine stationre Berechnung, an diese schliet sich eine instationre Wrmeberechnung an. Es wird zum einen die Auentemperatur und die Strahlungsintensitt durch eine Funktion beschrieben. Die Wrmebergangskoeffizienten betragen auen 23 und innen 8 W/m2K. Die Dicke der Mauer betrgt 36 cm auf jeder Seite sind 2 cm Putz vorhanden. Materialkennwerte: Wrmeleitfhigkeit spez. Wrmekapazitt spez. Gewicht Elementtyp:
= 285 K h=23 W/m2K

Stein 1.0 1000 2000 DC1D3

Putz 0.2 1000 2000

SI-Einh. W/m K J/kg K kg/m3

0.02

0.32

0.02

= 285 K h=8 W/m2K

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*HEADING BERECHNUNG DER TEMPERATUR-VERTEILUNG IM MAUERWERK *RESTART,WRITE *NODE 1,0.,0.,0. 3,0.02,0.,0. 9,0.34,0.,0. 11,0.36,0.,0. *NGEN 1,3,1 3,9,1 9,11,1 *ELEMENT,TYPE=DC1D3 1,1,2,3 *ELGEN,ELSET=ELALL 1,5,2,1 *ELSET,ELSET=PUTZ 1,5 *ELSET,ELSET=STEIN,GENERATE 2,4,1 *SOLID SECTION,ELSET=STEIN,MATERIAL=STEIN *MATERIAL,NAME=STEIN *CONDUCTIVITY 1.0 *SPECIFIC HEAT 1000.

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*DENSITY 2000. *SOLID SECTION,ELSET=PUTZ,MATERIAL=PUTZ *MATERIAL,NAME=PUTZ *CONDUCTIVITY 0.2 *SPECIFIC HEAT 1000. *DENSITY 2000. *AMPLITUDE,NAME=SINK,VALUE=ABSOLUTE 0., 285., 37800., 290.7, 54000., 295., 86400., 290. *AMPLITUDE,NAME=STINT,VALUE=ABSOLUTE 0., 0., 21000., 0., 22000., 150., 25200., 20. 36900., 600., 42300., 720., 45000., 720., 51000., 600. 57000., 300., 61800., 0., 86400., 0. *STEP,INC=100 BERECHNUNG DER STARTWERTE ALS AUSGANGSTEMPERATUR *HEAT TRANSFER,STEADY STATE *FILM 1,F1,285.,23. 5,F2,285.,8. *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

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*STEP,INC=100 BERECHNUNG DES TEMPERATUR-VERLAUFS UEBER EINEN TAG *HEAT TRANSFER,DELTMX=3.0 130.,86400.,130.,2000. *FILM,OP=MOD,AMPLITUDE=SINK 1,F1, ,23. 5,F2, ,8. *DFLUX,AMPLITUDE=STINT 1,S1,1.0 *EL PRINT,FREQUENCY=0 *NODE PRINT NT *END STEP

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Temperatur-Spannungsberechnung
Ein typischer Berechnungsvorgang eines thermischen Spannungsproblems besteht aus zwei ABAQUS Jobs: einer *HEAT TRANSFER Analyse zur Ermittlung der Temperaturverteilung und anschlieend einer Spannungs-/Dehnungs-Analyse aufgrund der Wrmeausdehnung. Das Temperaturfeld wird als Lastfall behandelt.

Die Knoten- und Elementnummerierung mu beibehalten werden. Die Elemente fr die beiden Analysen mssen quivalent sein.

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Materialeigenschaften
Neben E-Modul und Querkontraktionszahl und evt. Suboptionen von *ELASTIC, wie z.B. *PLASTIC, mu der Wrmeausdehnungs-koeffizient (*EXPANSION ) angegeben werden.

Beispiel:
*MATERIAL,NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul, *PLASTIC i,pli i+1,pli+1 *EXPANSION[,TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}]

th

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Belastungsgeschichte
Die sich ergebenden Spannungen resultieren aus der Verformung des Werkstoffs auf Grund genderter Temperatur relativ zur Referenztemperatur oder zu Temperaturanfangswerten.

Muster fr die Prozedur *STATIC:


*STEP *STATIC ..... *BOUNDARY ..... *TEMPERATURE,... ..... *END STEP

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Temperatur
Die Option *TEMPERATURE dient der Beschreibung eines Temperaturfelds. Dabei gibt es mehrere Mglichkeiten: 1. Eingabe von Sttzstellen durch den Parameter AMPLITUDE *TEMPERATURE,AMPLITUDE=Name 2. Einlesen eines Input-Files *TEMPERATURE,INPUT=name.inp 3. Beschreibung durch eine User-Subroutine UTEMP *TEMPERATURE,USER 4. Einlesen der Daten von einem Results-File eines vorherigen ABAQUS Laufs (id.fil oder id.fin) *TEMPERATURE,FILE=Name[,ASCII][,BSTEP][, BINC][,ESTEP][,EINC]

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Temperatur-Verschiebungskopplung
Die Kopplung von Temperatur und Verschiebung kann auch auf Element-Ebene erfolgen. Die Knoten haben dann sowohl Verschiebungs- als auch Temperaturfreiheitsgrade. Die Elementnamen haben ein T als Suffix. Es mssen sowohl mechanische als auch thermische Kenngren bei Materialeigenschaft angegeben werden. Als Prozedur mu *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT gewhlt werden. Mit *COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT kann sowohl transient, als auch stationr gerechnet werden.

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Beispiel fr Materialeingabe:
*MATERIAL,NAME=Materialname *ELASTIC E-Modul, *PLASTIC i,pli i+1,pli+1 *EXPANSION[,TYPE={ISO|ORTHO|ANISO}]

th

CONDUCTIVITY *SPECIFIC HEAT c *DENSITY

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COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT
*COUPLED TEMPERATURE-DISPLACEMENT[,STEADY STATE][, DELTMX=TEMPMAX]

falls STEADY STATE angegeben wird, erfolgt eine stationre Rechnung, andernfalls wird transient gerechnet DELTMX gibt die maximal zugelassene Temperaturnderung pro Inkrement an. Datenkarte wie bei *HEAT TRANSFER (auer DELTA).

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Kontakt

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Beschreibung
Kontakt entsteht, wenn sich zwei feste Krper berhren und Krfte ber die gemeinsame Berhrungsflche bertragen werden. in Normalenrichtung wird die Kontaktspannung bertragen, die proportional zur Normalkomponente der ueren Kraft ist. in Tangentialrichtung entsteht eine Scherkraft, die von der Tangentialkomponente der ueren Kraft, der Kontaktspannung und der Oberflchenbeschaffenheit, dem Reibungskoeffizient, abhngt. Kontakt ist ein extrem nichtlinearer Effekt: es gibt keinen stetigen bergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt. Kontakt kann ber Flchen verteilt oder lokal konzentriert sein. Kontakt wird modelliert zwischen Krpern, von denen einer deformierbar ist und der andere starr beide deformierbar sind Sonderfall: Selbstkontakt

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Bei der Kontaktmodellierung wird unterschieden zwischen Finite Sliding: die Verschiebung der beiden Krper gegeneinander kann beliebig sein Small Sliding: die relative Verschiebung ist klein

Kontakt wird durch eine Zwangsbedingung beschrieben, in der alle Punkte, die Kontakt haben knnen bercksichtigt werden. h(ui) ist eine nichtlineare Funktion der Verschiebungsfreiheitsgrade, fr die gilt h < 0 h > 0 wenn keine der Freiheitsgrade ui in Kontakt ist wenn mindestens fr einen Freiheitsgrad ein Kontakt hergestellt ist

Diese Form von Kontakt heit harter Kontakt. Der bergang zwischen Kontakt und Nichtkontakt kann stetig gewhlt werden (weicher Kontakt), z.B. wenn die Kontaktbedingung Toleranzen hat oder die Kontaktflchen weich sind (z.B. Dichtungen, beschichtete oder adhsive Oberflchen, usw.) Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Lagrange-Formulierung

h < 0 --> Kontaktrandbedingung erfllt h > 0 --> Kontaktrandbedingung nicht erfllt

Im Allgemeinen ist h = h(ui). Kontaktbedingung wird in ABAQUS als LagrangeMultiplikator im Energiefunktional eingefhrt: *(u,p) = (u,p) + p.A.h(u)
Kontaktdruck Kontaktflche

Die 2. Variation von * enthlt die Krmmung der Kontaktflche. Dieser liefert einen nichtsymmetrischen Beitrag zur Steifigkeitsmatrix bei Finite Sliding. Die Kontaktflche sollte so glatt wie mglich sein. Knicke fhren zu Singularitten in der Krmmung und verhindern u.U. Konvergenz von Kontaktbedingungen. Die Lagrangemultiplikatoren werden intern als zustzliche Freiheitsgrade behandelt (Informationen in ABAQUS-Pre). Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Master-Slave-Prinzip
Behandlung der Kontaktflchen erfolgt nach dem sog. Master-Slave-Verfahren. eine Flche ist der Master, die andere der Slave da die Struktur diskretisiert ist, sind auch die Kontaktflchen diskretisiert die Knoten des Slaves kontaktieren die Segmente des Master

Master

Slave

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Slave-Knoten knnen die Master-Oberflche (Segmente) nicht durchdringen Knoten auf der Master-Oberflche knnen die Slave-Oberflche durchdringen Kontaktrichtung ist normal zur Master-Oberflche, entsprechend auch die Normalkomponente der Kontaktkraft Reibungskrfte sind tangential zur Master-Oberflche berlappungen und Durchdringungen der Kontaktoberflchen verletzen die allgemeine Kompatibilittsbedingung der Finite-Elemente-Methode fehlerhafte Ergebnisse lokale Oszillationenen der Kontaktspannungen

Daher die Slave-Oberflche mu dichter vernetzt sein als die Master-Oberflche bei gleicher Netzdichte sollte der Master "fester" sein als der Slave

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Kontaktflchen
Bei einem Kontaktproblem mu festgelegt werden: woraus setzen sich die Kontaktflchen zusammen welche Flchen treten (paarweise) in Kontakt welche Flche ist Master bzw. Slave

Zur Kontaktflche mssen alle Elementkanten bzw. -flchen gehren, die in Kontakt treten knnen. Die Spezifikation kann explizit oder automatisch erfolgen.

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Explizite Definition von Kontaktflchen

S4

1 S1

2 S1

3 S1

S2

*SURFACE,NAME=Flchenname 1,S4 1,S1 2,S1 3,S1 3,S2 Elementkante oder -flche Element-Nummer oder Element-Set

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die Orientierung der Elemente sollte so sein, da die Element-Normalen in Richtung des Kontaktes zeigen
- bei Slave-Oberflchen wird dies empfohlen - bei Master-Oberflchen ist das obligatorisch

3D-Balken und -Stbe knnen keine Master-Oberflche bilden, da die Normale nicht eindeutig ist

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Automatische Definition von Kontaktflchen


bei Kontinuumselementen ABAQUS setzt automatisch die freien Kanten (Flchen) des Elementes bzw. Element-Sets zur Kontaktflchen zusammen 4 8 12

1 5 9

2 6 10

3 7 11

*SURFACE,NAME=Flchenname 8, 9, 10, 11, 12,

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Elemente, die eine Kontaktflche bilden, mssen dieselbe Dimension haben (2D oder 3D) dieselbe Ordnung haben (1. oder 2. Ordnung) entweder deformierbar oder starr sein (keine Mischungen) entweder eben oder axisymmetrisch sein (keine Mischungen) Master-Flchen mssen stetig sein, d.h. zwei beliebige Punkte der Flche mssen sich durch einen Pfad verbinden lassen, der die Flche nicht verlsst. gltige Flchen

ungltige Flchen
Lcke

nur
1 Punkt

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Inkonsistente Normalen fhren zu unstetigen Flchen Beispiel:


*ELEMENT,TYPE=B21,ELSET=BOTTOM 10,1,2 11,2,3 12,3,6 *ELEMENT,TYPE=B21,ELSET=TOP 20,4,5 21,5,6 *ELSET,ELSET=BEAMS BOTTOM,TOP *SURFACE,NAME=SURF BEAMS,SPOS

2 1

5 4

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Statt dessen:
*SURFACE,NAME=SURF BOTTOM,SPOS TOP,NPOS

2 1

5 4

Die Parameter SPOS bzw. NPOS geben an, ob der Kontakt aus der Richtung der positiven bzw. negativen Normalenrichtung kommt.

Dasselbe trifft zu bei Verwendung von Schalen und Membranen, da auch hier eine Elementnormale definiert ist.

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Starre Kontaktflchen
Kontakt zwischen deformierbaren und starren Krpern wird dann modelliert wenn einer der Kontaktpartner sehr steif ist die Spannungsverteilung in einem der Kontaktpartner nicht von Interesse ist

Der starre Krper wird durch nur max. 6 Freiheitsgrade reprsentiert.

Modellierung der starren Oberflche analytisch durch starre Elemente (Rigid Elements) durch User Subroutinen Die starre Oberflche mu immer Master sein. Bei der analytische Methode sind nur relativ einfache Geometrien mglich.

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Analytische starre Oberflchen


Definition von Koordinaten auf der Kontaktflche Referenzknoten 2D-Kontaktflchen, XY-Ebene Definition von Liniensegmenten Startkoordinate Endpunkte von Linien Endpunkte und Mittelpunkt von Kreissegmenten Endpunkte und Mittelpunkt von Parabelsegmenten Angabe eines Fillet-Radius um evt. Ecken abzurunden Durch die Reihenfolge der Segmentdefinitionen ist eine Richtung vorgegeben. Das Vektorprodukt dieser Richtung mit der z-Koordinate legt fr jedes Segment eine Normalenrichtung fest.

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*RIGID SURFACE,NAME=RSURF,TYPE=SEGMENTS,REF NODE=1001 START,X0,Y0 LINE,X1,Y1 CIRCL,X2,Y2,X3,Y3

(x0,y0) *1001 s (x3,y3) y s x (x2,y2) n n = z x s n (x1,y1)

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3D Kontaktflchen Definition eines lokalen Koordinatensystems, kartesisch oder zylindrisch Definition von Liniensegmenten im lokalen System Projektion des Segmentes in die lokale z-Richtung, unendlich ausgedehnt (TYPE=CYLINDER) oder Rotation des Segmentes um die lokale z-Achse
*RIGID SURFACE,TYPE=CYLINDER,NAME=CYLSURF,REF NODE=1001 XA,YA,ZA,XB,YB,ZB XC,YC,ZC START, ....

*1001 n s
c z a b

n = z x s

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*RIGID SURFACE,TYPE=REVOLUTION,NAME=SURF,REF NODE=1000 XA,YA,ZA,XB,YB,ZB START, ....

b n a r

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Rigid Elements
allgemeinere Geometrien, als mit analytischen starren Oberflchen in 2D: R2D2 RAX2 2 1 in 3D R3D3 R3D4 3 1 2 1 2 4 3

Normalenvektoren sind definiert Glttung der Kanten mit Bezierkurven bzw. -flchen evt. mit expliziter Normalendefinition die Glttung steuern

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*ELEMENT,TYPE=R3D4,ELSET=ERIGID ... ... *RIGID BODY,ELSET=ERIGID,REF NODE=9999 *SURFACE,NAME=SRIGID ERIGID,SPOS ... ...

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Kontaktbeschreibung
ber *CONTACT PAIR die Kontaktpartner paarweise zuordnen; als erste Flche mu die Slave-Oberflche stehen, als zweites die Master-Oberflche Kontaktoberflchen knnen in mehreren solchen Zuordnungen stehen. ber *SURFACE INTERACTION die Kontaktwechselwirkung beschreiben; dies geht ber Suboptionen, z.B. *FRICTION
*SURFACE,NAME=ASURF ... <Definition der Flche ASURF (Slave)> ... *SURFACE,NAME=BSURF ... <Definition der Flche BSURF (Master)> ... *CONTACT PAIR,INTERACTION=INTER, ... ASURF,BSURF *SURFACE INTERACTION=INTER *FRICTION ... <Reibungskoeffizienten>

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CONTACT PAIR
*CONTACT PAIR,INTERACTION=Interaction-Name[,SMALL SLIDING][, SLIDE DISTANCE=r][,SMOOTH=s][,ADJUST=a][,TIED]

Datenzeilen:
Slave1,Master1 Slave2,Master2 ....

INTERACTION SMALL SLIDING

bezieht sich auf den Namen einer *SURFACE INTERACTION Definition wird dieser Parameter gesetzt, handelt es sich um einen Small Sliding Kontakt, ansonsten um einen Finite Sliding Kontakt gibt den Radius an, bis zu dem die Gleitwege bei Finite Sliding beschrnkt sind gibt die Glttung fr Master Oberflchen vor Anpassen von Kontaktflchen im Anfangszustand hefted die Kontaktflchen permanent aneinander
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SLIDE DISTANCE SMOOTH ADJUST TIED

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Finite Sliding
beliebig groe Verschiebung der Kontaktflchen gegeneinander beliebige Deformation und Rotation der Kontaktflchen wenn *STEP,NLGEOM gesetzt ist, ist Finite Sliding Default es entstehen unsymmetrische Terme in der Systemmatrix, bei stark gekrmmter Master Oberflche sollte *STEP,UNSYMM=YES gesetzt werden

Die Master Oberflche mu glatt sein, damit die Normale berall eindeutig definiert ist, ansonsten gibt es Konvergenzprobleme. Daher glttet ABAQUS Knickstellen der Master Oberflche standardmig. Default: SMOOTH=0.2 Keine Glttung: SMOOTH=0

Parabel l1 0.2*l1 l2 0.2*l2

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Bei zweidimensionalen Flchen wird der Bereich, der geglttet wird vom Rand aus festgelegt: f*l2 l2 f*l1 l1 SMOOTH=f

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Maximale Gleitstrecke
groe Master Oberflchen bedeuten bei Finite Sliding groe Wavefronten wenn man voraussetzen kann, da die Knoten der Slave Flchen sich nur innerhalb von festen Bereichen auf dem Master bewegen, kann man diesen als Radius angeben und dementsprechend die Wavefront verringern: SLIDE DISTANCE=r falls whrend der Berechnung ein Knoten diesen Bereich verlt, wird eine Warnung ausgegeben r Master Slave

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Surface Trimming
Was heit Trimming?

Die gefllten Elemente werden zur Definition einer Kontaktflche benutzt. linke Flche: die Seiten A und B gehren nicht zur Oberflchen, da sie sowohl einen Eckknoten als auch einen Endknoten enthalten, die Oberflche ist getrimmt.

rechte Flche:die Kontaktflche wird um die Ecken herumgezogen, da jetzt keine Elementseite aus Eck- und Endknoten besteht. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Surface Trimming bei Finite Sliding: Master

Slave bei getrimmter Master Oberflche knnen die Slave-Knoten hinter die Master Oberflche wandern daher sollte die Master Oberflche nicht getrimmt sein bzw. um Ecken herum erweitert sein Ausnahme: Bei axialsymmetrischen Problemen mu die Symmetrieachse getrimmt sein, da sonst ein Slave-Knoten sich entlang der Achse bewegen kann. Dies wird dadurch erreicht, da bei der Definition der Master-Flche *SURFACE,NAME=Master,TRIM=YES gesetzt wird. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Master

Slave Kontaktspannungen werden auf der Kontaktflche berechnet, daher sollte auch nur die Flche, die in Kontakt treten kann, als Kontaktflche definiert sein. Slave Oberflchen sollten getrimmt sein, da sonst die Kontaktspannungen an den Rndern falsch berechnet werden. Standardvorbesetzung in ABAQUS:
- alle Flchen werden getrimmt - auer bei Finite Sliding; dann wird die Masterflche nicht getrimmt

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ADJUST
Slave-Knoten, die im Anfangszustand auf der Master-Flche liegen sollen, haben i.d.R. numerisch dennoch einen Abstand bzw. liegen im Master-Bereich dadurch mu der gewnschte Anfangszustand herbei iteriert werden einfacher ist es, den ADJUST-Parameter zu verwenden, denn dann werden die Slave-Knoten auf die Master-Flche verschoben die Verschiebung erzeugt keine Dehnungen

2 Formen
*CONTACT PAIR,ADJUST=a ...

Alle Slave-Knoten, deren Abstand zur Master-Flche kleiner als a ist, sowohl von auen, als auch von innen, werden verschoben
*CONTACT PAIR,ADJUST=node-set, ...

Die Knoten im Nodeset node-set werden auf die Master-Flche geschoben.

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TIED
Gibt man zustzlich die TIED-Option an, bleiben alle Slave-Knoten, die anfangs in Kontakt mit der Master-Flche sind permanent in Kontakt, d.h. in der weiteren Analyse knnen diese Knoten die Master-Flche - weder verlassen - noch durchdringen - noch parallel dazu gleiten Gilt nur fr Translationsfreiheitsgrade, Rotationsfreiheitsgrade bleiben frei Slave-Knoten, die anfnglich nicht in Kontakt sind, bleiben den Rest der Analyse frei und knnen ggf. die Master-Flche durchdringen bzw. verlassen Bereiche mit inkompatiblen Netzen knnen einfach gekoppelt werden
*CONTACT PAIR,ADJUST=a,TIED, ...

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Small Sliding
x0

Master Kontaktebene Slave

die Kontaktbedingung wird durch die Normale auf der Kontaktebene gegenber den Knoten auf dem Slave festgelegt. der Kontaktverlauf ist so, da sich der Ankerpunkt x0 nur wenig bewegt die Slave-Knoten wechselwirken nur mit wenigen Master-Knoten die Kontaktbedingung wird nur einmal und zwar zu Beginn festgelegt und bleibt dann unverndert whrend der Analyse Knoten der Slave-Flche knnen die Kontaktebene nicht berschreiten Syntax:
*CONTACT PAIR,SMALL SLIDING, ...

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Normale, Kontaktebene, Ankerpunkt

N1

N(x0) N2

in jedem Knoten der Master-Flche ist eine Normale definiert,


- entweder explizit durch die *NORMAL Option - oder als Mittelwert der Normalen von angrenzenden Elemente

zwischen den Knotennormalen wird der Normalenvektor N(x0) isoparametrisch interpoliert Der Fupunkt x0 wird so gewhlt, da die Normale auf den Kontaktknoten des Slave zeigt. Dieser Fupunkt heit Ankerpunkt. Kontaktebene ist die Ebene durch den Ankerpunkt, auf dem die Normale senkrecht steht.

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die Normale in den Masterknoten wird aus den Segmenten ermittelt, die Teil der *SURFACE sind bei Small Sliding wird die Master-Flche standardmig getrimmt um korrekte Normalen zu berechnen

u.U. gibt es aber Slave-Knoten, die keinen Ankerpunkt auf dem Master haben und daher die Masterflche durchdringen knnen, wenn getrimmt wird. Abhilfe: *SURFACE,TRIM=NO, ... bei symmetrischen Problemen legt ABAQUS die Normale in die Symmetrieebene

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der Ankerpunkt bleibt auch whrend der Analyse immer an seinem isoparametrischen Punkt Bei starker Deformation kann sich daher der Ankerpunkt sehr weit von seinem zugeordneten Slave-Knoten entfernen. Ebenso ndert sich die Orientierung der Kontaktebenen nicht, die ebenso bei starker Deformation nicht mehr die MasterFlche einhllen. Es kann daher zu Durchdringungen kommen. Abhilfe: man setze *STEP,NLGEOM Master-Flche so vernetzen, da die Kontaktebenen die Flchen gut approximieren

Problem:

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Kraftbertragung
Bei Kontakt werden Krfte bertragen bertragen. Es gibt 2 Mglichkeiten: 1. Der Ankerpunkt liegt genau auf einem Master-Knoten: dann bernimmt der Master-Knoten genau die Kraft vom Slave-Knoten 2. Der Ankerpunkt liegt zwischen zwei Masterknoten bzw. der Slave-Knoten gleitet entlang der Kontaktebene, dann wird die Kraft auf drei Knoten aufgeteilt im Verhltnis ihres Abstandes vom Drehpunkt (Drehmoment).

3. Die Anpassung der Krfte an die Verschiebungen wird nur vorgenommen, wenn NLGEOM gesetzt ist.

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Selbstkontakt
Selbstkontakt entsteht, wenn eine Kontaktflche sich faltet und mit sich selbst in Kontakt kommt. Syntax: CONTACT PAIR, ... surface, oder CONTACT PAIR, ... surface,surface entspricht einer symmetrischen Master-Slave Formulierung Ergebnisinterpretation ist kompliziert, da die Flche sowohl Master, als auch Slave ist und somit die Flche Krfte auf sich selbst bertrgt.

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Surface-to-Surface Kontakt
das Master-Slave Prinzip ist unsymmetrisch damit bei stark gekrmmten Masterflchen keine Durchdringungen vorkommen, muss die Slave-Flche dichter vernetzt sein als der Master der Kontaktmechanismus basiert auf der Bewegung der Slave-Knoten in Richtung der Master-Flche; Node-to-Surface Kontakt der Surface-to-Surface Kontakt bercksichtigt auch die Umgebung der SlaveKnoten und sorgt dafr, dass in dieser Umgebung keine Durchdringungen vorkommen Nachteil: erheblich hherer Rechenaufwand, deshalb nur bei extremer Masterflche Aktivierung: *CONTACT PAIR,TYPE=SURFACE TO SURFACE, ... sowohl bei Small Sliding als auch bei Finite Sliding

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5. Beispiel: Hertz-Kontakt

1.5

0.45 0.05 6

Starrer Zylinder, Balken aus CPS4-Elementen E-Modul: 3.106 N/cm2, Last: gleichfrmiger Druck auf den Balken von 1000 N/cm.

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*HEADING 5.Beispiel: Kontakt, Balken - starrer Zylinder ** ** 2D-Balken ** *NODE 1,-3.,-2. 101,-3.,-1.95 21,3.,-2. 121,3.,-1.95 *NGEN,NSET=ALL 1,21 101,121 *NSET,NSET=MITTE 11 *NSET,NSET=LINKS 1,101 *NSET,NSET=RECHTS 21,121 ** *ELEMENT,TYPE=CPS4R 1, 1,2,102,101 *ELGEN,ELSET=BALKEN 1,20

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*SOLID SECTION,ELSET=BALKEN,MATERIAL=MAT1 *MATERIAL,NAME=MAT1 *ELASTIC 30.E6,.3 ** ** Starrer Zylinder ** *NODE 2000,0,0 *NODE,SYSTEM=C 1000,1.5,0,0 1023,1.5,345,0 *NGEN,NSET=CYLINDER,LINE=C 1000,1023,1,2000,,,,0,0,1 ** *ELEMENT, TYPE=R2D2 , ELSET=RBODY 1000, 1000, 1001 1023, 1023, 1000 *ELGEN,ELSET=RBODY 1000,23,1,1 *RIGID BODY,ELSET=RBODY,REFNODE=2000 ** ** Kontaktflaechen ** *SURFACE,NAME=DSURF BALKEN,S3

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*SURFACE,NAME=RSURF RBODY,SNEG *CONTACT PAIR,INTERACTION=INT1 DSURF,RSURF *SURFACE INTERACTION,NAME=INT1 ** ** Randbedingungen ** *BOUNDARY 2000,1,2 2000,6 LINKS,1 RECHTS,1 MITTE,1 ** ** 1. Step: Verschiebung des Balkens bis zum Kontakt ** *STEP,NLGEOM,INC=1000 *STATIC .05,1. *PRINT,CONTACT=YES *BOUNDARY LINKS,2,,0.46 RECHTS,2,,0.46 *EL PRINT,ELSET=BALKEN S,E

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*NODE PRINT,NSET=ALL U *CONTACT PRINT,MASTER=RSURF,SLAVE=DSURF *END STEP ** ** 2. Step: Aufbringen der Balkenlast ** *STEP,NLGEOM,INC=1000 *STATIC .001,1. *BOUNDARY,OP=NEW 2000,1,2 2000,6 MITTE,1 *DLOAD BALKEN,P1,1000. *END STEP

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Inkrement=1, Time=0

Inkrement=15, Time=0.01

Inkrement=52, Time=1

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Anpassung von Kontaktflchen


Als Anfangszustand kann eine berlappung oder ein Abstand der Kontaktflchen vorgegeben werden (z.B. v). Im ersten Step wird dann die Kontaktbedingung
h(t) < 0 ersetzt durch h(t) - v(t) < 0

wobei v(t) eine linear abfallende Funktion ist:

Die Kontaktbedingung wird im Step gelst, soda bei anfnglichem Abstand (v < 0) Kontakt besteht bei anfnglichem berlapp (v > 0) ebenfalls Kontakt besteht, aber u.U. unter Druck (Presspassung) Es findet keine Verschiebung der Knoten statt.

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1. Mglichkeit:
*CLEARANCE,MASTER=master,SLAVE=slave,{VALUE=V|TABULAR}

Datenzeile(n) (nur bei TABULAR): N oder NSET,V geht nur bei Small Sliding ist Teil der Modelldefinition

2. Mglichkeit:
*CONTACT INTERFERENCE[,SHRINK] slave,master,V

Der Abstand V mu angegeben werden, wenn der SHRINK-Parameter nicht gesetzt ist. Gilt auch fr Finite Sliding. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum

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Entfernen und Einsetzen von Kontaktpaaren


Die Behandlung von Kontaktpaaren whrend einer Analyse ist u.U. sehr aufwendig bei NLGEOM und Finite Sliding: die Kontaktbedingung mu in jedem Inkrement neu bestimmt werden bei NLGEOM und Small Sliding: Normale, Ankerpunkte und Kontaktebene mssen in jedem Inkrement aktualisiert werden der Kontaktzustand (offen/geschlossen) mu fr jeden in Frage kommenden Slave-Knoten berechnet werden In Steps, in denen Kontakt keine Rolle spielt, knnen daher Kontaktpaare vorbergehend entfernt und spter wieder hinzugefgt werden:
*MODEL CHANGE,TYPE=CONTACT PAIR,{REMOVE|ADD} slave1,master1 slave2,master2 ....

Die Wirkung von *MODEL CHANGE ist instantan, daher ist es mglich, pltzliche Entlastungen von Strukturen zu berechnen. Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Pre-Tension
zur Beschreibung von Festhaltungen durch Bolzen, Nieten, Schrauben, Klammern etc. die Einspannung wird durch eine Querschnittsflche (bei 3D Solid-Elementen) oder durch einen Punkt (bei Balken und Stben) beschrieben, ber die die Kraft eingeleitet wird, die Pre-Tension Section. Die Pre-Tension Section wird durch einen Pre-Tension Knoten kontrolliert, der nur einen Freiheitsgrad besitzt. Einleitung der Vorspannung als konzentrierte Kraft am Pre-Tension Knoten: *CLOAD 1000,1,15000
Vorspannungskraft Freiheitsgrad Nummer der Pre-Tension Knotens

Erzeugung der Vorspannung als Lngennderung (Verkrzung) an der PreTension Section ber eine Randbedingung: *BOUNDARY 1000,1,,0.01 Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Die Vorspannung wird in einem eigenen Step aufgebracht. Weitere Lasten werden in Folgesteps eingeleitet. Die Vorspannung wird eingefroren durch: *BOUNDARY,FIXED 1000,1 Die Richtung der Vorspannung ist parallel zur Normalen der Pre-Tension Section, kann aber auch durch explizite Definition als Datenzeile bei der *PRE-TENSION Option vorgegeben werden. Die Normalenrichtung mu nicht mit der Flchennormalen bereinstimmen.
n

*1000
7

Pre-Tension Section

*
Pre-Tension Section, geht durch den 2. Knoten

1000

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Bei Balken oder Stbe:


*PRE-TENSION,ELEMENT=elnum,NODE=nodenum

Bei Solid Elementen:


*PRE-TENSION,SURFACE=surfacename,NODE=nodenum

Ggf. folgen als Datenzeile fr die Normalendefinition die 3 Komponenten des Normalenvektors.

Ausgabeinformationen: am Pre-Tension Knoten CF1 ber den Querschnitt geleitete Kraft RF1 ber den Querschnitt geleitete Reaktionskraft U1 Lngennderung an der Pre-Tension Section

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Beispiel:
*HEADING ... *ELSET,ELSET=CROSS 7,8 *SURFACE DEFINITION,NAME=QUER CROSS,S3 *PRE-TENSION SECTION,SURFACE=QUER,NODE=1000 ... *STEP,NLGEOM *STATIC *CLOAD oder *BOUNDARY 1000,1,12000 1000,1,,0.05 *ENDSTEP *STEP *STATIC *BOUNDARY,FIXED 1000,1 ... *ENDSTEP

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Kontinuumselemente unter verteilter Last


Falls in einem Kontaktproblem als Last ein gleichfrmiger Druck auf eine Flche wirkt, setzt sich dieser auf die Kontaktflchen fort. bei linearen Elementen gibt es keine Probleme, da der Druck in konsistente Knotenkrfte umgerechnet wird, die in allen Knoten gleich gro ist. bei quadratischen Elementen sind die konsistenten Knotenkrfte
- sowohl ungleich - von unterschiedlicher Richtung p L Gesamtkraft: F = p.L Konzentrierte Krfte auf die Eckknoten: F/2 p.L/2 p.L/2

2/3.p.L p.L/6

p L Konzentrierte Krfte auf Eckknoten: F/6 Konzentrierte Kraft auf Mittenknoten: 2F/3

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Dies fhrt zu ungleichfrmiger Spannungsverteilung auf den Kontaktflchen und somit zu Konvergenzproblemen. Daher bei 2D Solids lineare Elemente whlen. Bei 3D Elementen und Schalen gibt es analoge Effekte. ABAQUS ndert daher bei den quadratischen Elementen, deren Flchen Slave-Flchen bilden den Elementtyp, in dem Flchenmittenknoten eingefhrt werden. Schalen: Quader: Prismen: S8R5 --> S9R5 C3D20 --> C3D27, C3D20R --> C3D27R C3D15 --> C3D15V

Bei 6-Knoten Dreiecke bzw. 10-Knoten Tetraeder wird ein konstanter Druck auf 3 konzentrierte Krfte in den Kantenmittenknoten umgerechnet, d.h. die Eckknoten bertragen keine Kraft. Man whle daher: CPS6M bzw. C3D10M

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Kontaktarten
Harter Kontakt:
Druck

Abstand

Alternativen:
*CONTACT PAIR,INTERACTION=name .... *SURFACE INTERACTION,NAME=name *SURFACE BEHAVIOUR[,NO SEPARATION][,AUGMENTED LAGRANGE][, PRESSURE-OVERCLOSURE={HARD|EXPONENTIAL|LINEAR|TABULAR}] Datenzeile

NO SEPARATION

nach Kontakt trennen sich die Flchen nicht mehr (z.B. bei adhsiven Oberflchen)

AUGMENTED LAGRANGE Verfahren, das die Kontaktbedingung verstrkt und numerisch stabiler ist, jedoch mehr Iterationen erfordert

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Datenzeile: PRESSURE-OVERCLOSURE=HARD keine Daten PRESSURE-OVERCLOSURE=LINEAR k Steigung der linearen Funktion c p

kmax

PRESSURE-OVERCLOSURE=TABULAR

pi,hi

Wertepaare fr stckweise lineare Funktion, monoton steigend (p1=0)

PRESSURE-OVERCLOSURE=EXPONENTIAL c,p,kmax harter Kontakt mit Toleranzen: Flchen haben erst Kontakt bei einem berlapp von c, Flchen in Kontakt trennen sich erst, wenn eine Dehnung p wirkt: (adhsive Flchen, verbesserte Konvergenz)

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Reibung
Scherkrfte entstehen bei rauhen Oberflchen ab einem kritischen Wert gleiten die Flchen parallel gegeneinander starker nichtlinearer Effekt Reibung kann durch Lagrange-Multiplikator oder Penalty-Methode eingefhrt werden isotrope Coulomb-Reibung und Penalty-Methode ist allgemein blich; Scherspannung kein Gleiten wenn < krit krit = .p; p = Kontaktdruck = Reibungskoeffizient krit krit 2 = 12 + 22

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ideale Coulomb-Reibung birgt numerische Probleme, daher lt ABAQUS bis zu einem krit ein elastisches Gleiten zu. Dieser Wert wird von ABAQUS intern gewhlt. Fr krit kann ein Maximum angegeben werden, so da gilt. krit = max(max,.p)

Reibung wird als Unteroption von *SURFACE INTERACTION angegeben:


*SURFACE INTERACTION,NAME=name *FRICTION[,TAUMAX=max]

Falls >0.2 ist, wird der unsymmetrische Solver gewhlt. Der symmetrische Solver kann erzwungen werden, das Ergebnis ist korrekt, Konvergenz langsamer. Weitere Optionen zur Beschreibung von Reibung: anisotrope Coulomb-Reibung, Lagrange-Formulierung, beliebig starke Reibung (unendliches ) Universitt Karlsruhe (TH) Rechenzentrum
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Ausgabeinformationen bei Kontakt


Informationen ber Kontaktmodellierung im .dat File *PREPRINT,CONTACT={YES|NO}
FINITE SLIDING RIGID 2D ELEMENT(S) GENERATED INTERNALLY SLAVE SURFACE : DSURF MASTER SURFACE : RSURF SURFACE INTERACTION : INT1 REFERENCE NODE : 2000 ELEMENT SLAVE NUMBER NODE(S) 21 121 9974 101 9975 102 ....

Informationen ber die Kontaktiterationen im .msg File *PRINT,CONTACT={NO|YES}


DETAILED OUTPUT OF CONTACT CHANGES DURING ITERATION REQUESTED SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 109 INITIALLY OPENED BY .54401 SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 110 INITIALLY OPENED BY .48531 ...... SLAVE SURFACE DSURF MASTER SURFACE RSURF NODE NUMBER 108 OVERCLOSED BY 3.11707E-02 ......

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Weitere Informationen im .dat File:


S U R F A C E NAME INT1 THICKNESS/AREA I N T E R A C T I O N S

1.0000 C O N T A C T P A I R (S) FILLET RADIUS CHARACTERISTIC EXTENSION OR SMOOTH LENGTH RATIO NOTE .20000 .30000 .10000 FINITE SLIDING

SLAVE DSURF

MASTER RSURF

INTERACTION INT1

HCRIT .15000

R I G I D PROPERTY NUMBER 4 RIGID BODY REFERENCE NODE = 2000

B O D Y

P R O P E R T I E S

----------------------

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S U R F A C E

D E F I N I T I O N S

SURFACE NAME DSURF DIMENSION 2D SURFACE TYPE NOT RIGID NUMBER OF FACETS 20 ELEMENT 1 2 3 20 FACE S3 S3 S3 S3 NODE(S) FORMING THE FACET 101 102 103 120 102 103 104 121

I N I T I A L SLAVE SURFACE: MASTER SURFACE: NODE NUMBER STATUS DSURF RSURF

C O N T A C T

S T A T U S

CLEARANCE

NOTE

101 102 103

OPEN OPEN OPEN

2.082 1.842 1.60 ---------------------319 von 324

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C O N T A C T

P R I N T

THE FOLLOWING TABLE IS PRINTED AT EVERY 1 INCREMENT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF

SUMMARIES WILL BE PRINTED WHERE APPLICABLE

TABLE

CPRESS

CSHEAR1

COPEN

CSLIP1

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Anforderungen von Ergebnissen durch *CONTACT PRINT *CONTACT FILE *CONTACT OUTPUT in Kombination mit *OUTPUT Ausgabevariable: CPRESS COPEN CSHEAR1/2 CSLIP1/2 u.v.m. Kontaktdruck Zustand der Kontaktflchen (offen oder in Kontakt) Scherspannung in 1- bzw. 2-Richtung Akkumulierter Gleitweg in 1- bzw. 2-Richtung

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Ausgabeinformation kann auf spezielle Master/Slave Flchen eingeschrnkt werden: *CONTACT{PRINT|FILE}[,SLAVE=slavename,MASTER=mastername][, NSET=nodeset][,FREQUENCY=I][,SUMMARY][,TOTAL] Die beiden letzten Optionen sind nur bei PRINT zugelassen. *CONTACT OUTPUT[,SLAVE=slavename,MASTER=mastername][, NSET=nodeset][,VARIABLE={ALL,PRESELECT}]

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Pro Inkrement
C O N T A C T O U T P U T

CONTACT OUTPUT FOR SLAVE SURFACE DSURF AND MASTER SURFACE RSURF NODE 101 102 103 104 STATUS OP OP OP OP CPRESS CSHEAR1 .0000E+00 .0000E+00 .0000E+00 .0000E+00 COPEN .4011 .2334 9.0465E-02 2.4181E-02 CSLIP1 2.463 2.065 1.661 1.297

.0000E+00 .0000E+00 .0000E+00 .0000E+00

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Im .sta File:
SUMMARY OF JOB INFORMATION: STEP INC ATT SEVERE EQUIL TOTAL DISCON ITERS ITERS ITERS TOTAL TIME/ FREQ STEP TIME/LPF INC OF TIME/LPF DOF IF MONITOR RIKS

---------------------2 2 2 2 2 8 9 10 11 12 1 1 1 1 1 0 1 2 1 1 3 4 3 7 6 3 5 5 8 7 1.01 1.01 1.01 1.01 1.01 0.00734 0.00805 0.00910 0.0107 0.0123 0.0004687 0.0007031 0.001055 0.001582 0.001582

----------------------

Severe Discontinuity Iterations (SDI) sind Iterationen, bei denen sich der Status von Kontaktknoten ndert: OPEN oder CLOSE Default: 12 SDIs pro Inkrement nderung der Standardvorbesetzungen in *CONTROL

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