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Allgegenwärtige und verschwindende Computer

  • F. Mattern
Published/Copyright: December 14, 2007
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PIK - Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation
From the journal Volume 28 Issue 1

ZUSAMMENFASSUNG

Mit dem steten Fortschritt der IT-Technologie rückt die Vision einer umfassenden Informatisierung und Vernetzung der Welt und ihrer vielen Gegenstände immer näher. Nicht nur Prozessoren und Speicherbausteine werden laufend leistungsfähiger, kleiner und preiswerter, sondern bald lassen sich auch drahtlos miteinander kommunizierende Sensoren, die ihre Umgebung erfassen, sehr billig in miniaturisierter Form herstellen und millionenfach in die Umwelt einbringen oder unsichtbar in Gegenstände einbauen. Zusammen mit neuen Technologien zur Ortsbestimmung bekommen gewöhnliche Dinge auf diese Weise eine noch nie da gewesene Qualität – diese können dann wissen, wo und in welcher Situation sie sich gerade befinden, welche anderen Gegenstände oder Personen in der Nähe sind und was in der Vergangenheit mit ihnen geschah. Langfristig entsteht so ein „Internet der Dinge“, das gewaltige Auswirkungen auf viele Wirtschaftsprozesse und Lebensbereiche haben dürfte.

Der vorliegende Beitrag geht auf drei Aspekte ein. Im ersten Teil werden einige Technologietrends skizziert, die im Kontext des sogenannten „ubiquitous computing“ von Bedeutung sind. In einem zweiten Teil werden die darauf beruhenden Zukunftsvisionen diskutiert. Schließlich wird im dritten Teil der Frage nachgegangen, welche Konsequenzen diese Entwicklung haben könnte.

Online erschienen: 2007-12-14
Erschienen im Druck: 2005-March-02

© Copyright by K.G. Saur Verlag 2005

Downloaded on 27.2.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/PIKO.2005.29/html
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